DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,56 % 64.314,93 Pkt 01:13:55 Gold -0,55 % 4.052,30 USD 01:19:00 Silber -1,18 % 53,66 USD 01:18:58 Brent -2,63 % 110,89 USD 01:18:44 WTI +2,30 % 102,20 USD 01:18:57 Bitcoin -0,14 % 81.150,73 USD 01:28:53 EUR/USD +0,09 % 1,11400 USD 01:28:43 EUR/GBP +0,10 % 0,83690 GBP 01:29:02 EUR/CHF +0,15 % 0,92370 CHF 01:29:02 EUR/JPY +0,12 % 176,000 JPY 01:29:02

Plattform kündigt Änderungen an: X lenkt im Streit mit der EU-Kommission ein

Welt

Der Onlinedienst von Elon Musk macht nach einer hohen Geldstrafe Zugeständnisse an Brüssel. Das umstrittene Abomodell von X wird umbenannt, und es soll mehr Transparenz bei Werbung geben. Der juristische Konflikt um die Strafzahlung ist damit aber noch nicht aus der Welt.

Nach einer EU-Strafe gegen den Onlinedienst X hat das Unternehmen von US-Milliardär Elon Musk Zusagen gemacht und sich mit der EU-Kommission auf Änderungen geeinigt. "Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", teilte ein Kommissionssprecher mit. X will demnach mehr Informationen über bezahlte Werbung veröffentlichen und hat sein Abomodell mit dem blauen Haken umbenannt.

Die EU-Kommission hatte bemängelt, dass der blaue Haken hinter Profilen für Verwirrung sorgte. X nannte Nutzende mit dem blauen Haken "verifiziert", obwohl dahinter lediglich zahlende Abonnenten steckten. Das Unternehmen hat sein Abomodell inzwischen in "Premium" umbenannt und Brüssel damit besänftigt.

Das EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) schreibt X außerdem vor, Daten zu seinem Algorithmus und den Geldgebern hinter bezahlter Werbung auf der Plattform offenzulegen. Die Kommission war mit dem Anzeigenregister bislang aber nicht zufrieden. X sagte nun zu, das Register übersichtlicher und einfacher durchsuchbar zu machen. Außerdem sollen Wissenschaftler einen besseren Zugang zu den Daten bekommen.

X hat nun sechs Monate Zeit, die versprochenen Änderungen umzusetzen. Der Streit mit der EU-Kommission ist damit aber nicht beendet. Das Unternehmen hat vor Gericht Beschwerde gegen die 120 Millionen Euro schwere Strafe eingelegt, die Brüssel im Dezember wegen der Verstöße gegen EU-Recht verhängt hatte. Außerdem laufen Verfahren wegen weiterer möglicher Verstöße, unter anderem wegen der Verbreitung sexualisierter KI-Bilder über den Chatbot Grok.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren