DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

PlayStation-Entscheidung erreicht die Politik - in Frankreich werden neue Gesetze gefordert

Allgemein

Die angekündigte Abkehr von physischen PlayStation-Spielen sorgt weiter für Diskussionen – inzwischen sogar auf politischer Ebene. Nachdem Sony angekündigt hat, ab 2028 keine neuen Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen, fordert der französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon gesetzliche Änderungen für digitale Käufe. In einem Beitrag auf Twitter erklärte der Politiker laut einer maschinellen Übersetzung von The Gamer: „Mit GTA 6 als Spiel ohne Disc und Sonys Ankündigung, den Verkauf physischer Spielediscs ab 2028 einzustellen, stellt sich die Frage, wie diese Produkte künftig rechtlich behandelt werden sollen. In Zukunft bezahlt ihr, ohne jemals wirklich etwas zu besitzen. Kein Verleihen, kein Weiterverkauf und keine Garantie, dass ihr das, wofür ihr bezahlt habt, auch behalten dürft.“ Weiter betonte er: „Videospiele sind nicht nur Waren, sondern Kulturgüter. Die aktuelle Gesetzgebung muss auch für sie gelten. Wir werden dieses Thema im Wahlkampf 2027 aufgreifen. Gamer haben ebenfalls Rechte.“ Debatte um digitales Eigentum gewinnt an Bedeutung Hintergrund der Forderung ist die Sorge vieler SpielerInnen, dass rein digitale Käufe lediglich Lizenzen darstellen, die unter bestimmten Umständen entzogen werden könnten. Das ist übriges längst auch kein hypothetisches Szenario mehr: Erst vor kurzem wurden hunderte gekaufte Filme von den Konten einiger PlayStation-Nutzer entfernt – ebenfalls wegen Lizenzproblemen, ohne Rückerstattung versteht sich. Außerdem entfallen ohne physische Datenträger der Gebrauchtmarkt sowie die Möglichkeit, Spiele zu verleihen oder langfristig zu archivieren. Ob Mélenchon mit seiner Initiative tatsächlich etwas bewirken kann, bleibt allerdings offen. Erst vor Kurzem erhielten ähnliche Bestrebungen auf europäischer Ebene einen Dämpfer, als entsprechende Forderungen zum langfristigen Erhalt digitaler Spiele keine gesetzliche Unterstützung fanden. Derweil läuft es in den USA auch nicht viel besser. Dennoch zeigt die aktuelle Entwicklung, dass die Debatte um digitales Eigentum längst nicht mehr nur die Spielebranche beschäftigt, sondern inzwischen auch die Politik erreicht hat.

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