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Podcast: „Glaube nicht, dass Russland die Fähigkeiten entwickelt, vor Berlin zu stehen“, sagt Frohnmaier

Nation

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Der Chef-Außenpolitiker der AfD, Markus Frohnmaier, fordert Kanzler Friedrich Merz auf, Russlands Präsident Wladimir Putin anzurufen. Obwohl Frohnmaier nicht an Russlands militärische Fähigkeiten glaubt, fürchtet er einen Krieg gegen Moskau.

In einem Podcast-Interview mit „Bild“-Vize Paul Ronzheimer sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion: „Der letzte deutsche Kanzler, der mit Herrn Putin telefoniert hat, war Herr Scholz. Ich würde von Friedrich Merz als deutschem Bundeskanzler erwarten, dass er auch das Gespräch sucht.“

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Über einen möglichen Krieg zwischen Russland und weiteren europäischen Staaten sagte Frohnmaier zweierlei. Zum einen glaube er, dass alles, was seit Russlands Vollinvasion der Ukraine passiert sei, „dazu beiträgt, dass eine Konfrontation zwischen unserer Heimat und Russland bevorstehen könnte“. Andererseits glaube er „nicht, dass Russland in den nächsten Monaten oder Jahren die Fähigkeiten entwickelt, irgendwie vor Berlin zu stehen“.

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Bereits unmittelbar nach Russlands Angriff auf die gesamte Ukraine im Februar 2022 sprach sich Frohnmaier gegen jegliche Waffenlieferungen an das überfallene Land aus. Dies begründete er damit, dass Deutschland so in den Krieg hineingezogen werde.

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Obwohl Deutschland die Ukraine seit viereinhalb Jahren mit Waffen beliefert und noch immer keine direkte Kriegspartei ist, sieht Frohnmaier sich im Recht. „Ich wollte, dass Deutschland nicht in diesen Krieg involviert wird“, erklärte er. „Wir müssen erstmal von Deutschland aus denken – und wollen wir Deutsche in eine direkte Konfrontation mit den Russen geraten? Das ist ja die Grundsatzfrage, die sich damals schon gestellt hat, und ich finde, wir haben ja Recht behalten.“

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Auf Ronzheimers Nachfrage, womit er Recht behalten habe, da es nach viereinhalb Jahren Waffenlieferungen noch immer keine kriegerische Konfrontation zwischen Deutschland und Russland gebe, sagte Frohnmaier: „Es gibt ein immer stärkeres Involvieren und wenn ich mir den Nato-Gipfel, die Stimmen deutscher Politiker anschaue, dann wird der Eindruck erweckt, als ob wir uns quasi im Krieg oder in der Auseinandersetzung mit Russland befinden.“

Überraschend ist auch die Einschätzung Frohnmaiers über Putins Kompromissbereitschaft. Zahlreiche Experten sind der Auffassung, dass der Kreml seine Ziele seit dem Überfall nicht verändert hat. Ganz anders der pro-russische AfD-Politiker: Russland habe „sich massiv bewegt“. Frohnmaier zufolge wollte Russland anfangs „die gesamte Ukraine einnehmen, bis nach Kiew“. Nun sei man „an einem Punkt, wo die russische Seite sagt, dass sie den Donbass einnehmen möchte“.

doli

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