Podcast: Warum stehen besonders Frauen auf True Crime?
Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify,Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed. Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge: Seit Jahrhunderten beschäftigt die Frage, ob Macht Menschen verändert, Philosophen und Wissenschaftler. Der britische Historiker Lord Acton brachte sie im 19. Jahrhundert mit einem bis heute viel zitierten Satz auf den Punkt: „Macht neigt dazu, zu korrumpieren, und absolute Macht korrumpiert absolut.“ Doch was sagt die Psychologie heute dazu? Warum Macht den Blick auf die Realität verändern kann Macht beeinflusst nicht nur Entscheidungen, sondern auch die Wahrnehmung. Wer über viel Einfluss verfügt, entscheidet häufig selbst, von wem er sich beraten lässt. Problematisch wird es, wenn nur noch Menschen im Umfeld bleiben, die zustimmen, statt zu widersprechen. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, die eigene Sichtweise sei die einzig richtige. Besonders anfällig sind Menschen, für die Macht, Geld oder Ruhm zum wichtigsten Lebensziel werden. Sie verlieren leichter andere Werte wie Beziehungen oder moralische Grenzen aus dem Blick. Langjährige Machthaber werden außerdem häufig kompromissloser, weniger offen für Kritik und zunehmend beratungsresistent. Warum Macht uns alle betrifft Die psychologischen Mechanismen beschränken sich nicht auf Staatschefs oder Vorstandsvorsitzende. Macht entsteht überall dort, wo Menschen Einfluss auf andere haben – in Unternehmen ebenso wie in Familien, Freundschaften oder Partnerschaften. Auch dort kann sie dazu verleiten, andere abzuwerten, Entscheidungen allein treffen zu wollen oder Kritik nicht mehr zuzulassen. Gleichzeitig folgen viele Menschen charismatischen Führungspersönlichkeiten selbst dann, wenn deren Aussagen offensichtlichen Widersprüchen widersprechen. Eine starke Ausstrahlung, einfache Antworten und das Ansprechen gesellschaftlicher Tabus sorgen häufig dafür, dass Gegenargumente leichter ausgeblendet werden. Wie wir unabhängig denken können Um sich nicht von Macht oder Charisma blenden zu lassen, ist kritisches Denken entscheidend. Dazu gehört, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Informationen zu hinterfragen und Widersprüche bewusst wahrzunehmen, statt Urteile anderer ungeprüft zu übernehmen. Ebenso wichtig ist es, sich Zeit für Reflexion zu nehmen. Statt möglichst viele Informationen aufzunehmen, kommt es darauf an, Fakten einzuordnen, Zusammenhänge zu verstehen und daraus eigenes Wissen zu entwickeln. Genau diese Fähigkeit schützt davor, manipulierbar zu werden – unabhängig davon, ob es um Politik, den Arbeitsplatz oder den Alltag geht. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten.