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Pokal: 1. FC Heidenheim blamiert sich gegen Regionalligist Jeddeloh II

Sport

Drei Gegentore binnen einer Viertelstunde

Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) – doch schnell nahm das Pokaldebakel der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausenrückstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss – doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Ungewohnte Situation für beide Trainer

FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison kassierte der Ostalb-Club nun zwölf Gegentore. Der 52-jährige Schmidt war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.

Auch für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Nachmittag ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei – und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27 Toren verheerend.

Unterdessen hat der VfL Bochum das einzige Zweitligaduell in der ersten Runde des DFB-Pokals für sich entschieden. Die gnadenlos effiziente Mannschaft von Trainer Uwe Rösler setzte sich am Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth 2:1 (1:0) durch und zog wie in der vergangenen Saison in die nächste Runde ein.

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