Politikerin steigt auf Platz 4 ein, Reichinnek rutscht ab
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Manuela Schwesig (SPD) zählt laut einer Umfrage zu den beliebtesten Politikern in Deutschland. Im aktuellen „Insa“-Politikerranking für die „Bild“ stieg die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern neu auf dem vierten Platz in die Liste ein.
Gründe für den plötzlichen Neueinstieg ins Ranking nannte die Umfrage nicht. Zuletzt hatte Schwesig starke Kritik am Reformkurs der schwarz-roten Bundesregierung geäußert und gefordert, auch Berufseinsteigern einen abschlagsfreien Rentenbeitritt nach 45 Jahren zu versprechen. Auch gegen Kürzungen im Gesundheitssystem und beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende rebellierte sie.
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In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. In der letzten Infratest-Umfrage liegt Schwesigs SPD mit 29 Prozent insgesamt sieben Prozentpunkte hinter der AfD (36. Prozent). Der Abstand betrug zwischenzeitlich zehn Prozentpunkte.
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Unverändert auf den ersten drei Plätzen des Politikerrankings sind Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird auf den fünften Platz verwiesen.
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Bergab geht es auch für FDP-Chef Wolfgang Kubicki (von Platz 5 auf 7), Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (von Platz 7 auf 8) und AfD-Chefin Alice Weidel (von Platz 8 auf 10).
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Sowohl Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek (vom 11. auf den 15. Rang) als auch Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge (von Rang 14 auf 17) verlieren mehrere Plätze.
Schlusslicht der Liste ist unverändert Kanzler Friedrich Merz (CDU).
Das Politiker-Ranking von Insa im Überblick:
Boris Pistorius (SPD) – 4,9 Punkte
Cem Özdemir (Grüne) – 4,4 Punkte
Hendrik Wüst (CDU) – 4,2 Punkte
Manuela Schwesig (SPD) – 4,1 Punkte
Markus Söder (CSU) – 4,0 Punkte
Alexander Dobrindt (CSU) – 3,9 Punkte
Wolfgang Kubicki (FDP) – 3,9 Punkte
Julia Klöckner (CDU) – 3,9 Punkte
Thorsten Frei (CDU) – 3,9 Punkte
Alice Weidel (AfD) – 3,8 Punkte
Sahra Wagenknecht (BSW) – 3,8 Punkte
Franziska Brantner (Grüne) – 3,6 Punkte
Ines Schwerdtner (Linke) – 3,6 Punkte
Lars Klingbeil (SPD) – 3,6 Punkte
Heidi Reichinnek (Linke) – 3,5 Punkte
Tino Chrupalla (AfD) – 3,4 Punkte
Katharina Dröge (Grüne) – 3,4 Punkte
Bärbel Bas (SPD) – 3,4 Punkte
Katherina Reiche (CDU) – 3,2 Punkte
Friedrich Merz (CDU) – 2,6 Punkte
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Bei der Sonntagsfrage liegt die AfD weiterhin mit großem Abstand vorne. Der Vorsprung zur Union liegt bei 8 Prozentpunkten, wobei die AfD leicht zulegt und die Union um einen halben Punkt abrutscht. Auf Platz 3 landen die Grünen mit 13 Prozent, wobei der Abstand zur SPD insgesamt um einen Prozentpunkt schmilzt.
Die Linkspartei wächst um einen halben Prozentpunkt auf 11,5 Prozent. Die FDP rutscht wieder unter die 5-Prozent-Hürde, das BSW verliert ebenfalls.
Die Insa-Sonntagsfrage im Überblick
AfD: 28,5 Prozent (+0,5 Prozentpunkte)
CDU/CSU: 20,5 Prozent (-0,5 Prozentpunkte)
Grüne: 13 Prozent (-0,5 Prozentpunkte)
SPD: 12,5 Prozent (+0,5 Prozentpunkte)
Linke: 11,5 Prozent (+0,5 Prozentpunkte)
FDP: 4,5 Prozent (-0,5 Prozentpunkte)
BSW: 3 Prozent (-1 Prozentpunkt)
Sonstige: 6,5 Prozent (+1 Prozentpunkt)
Insa führte die Befragung vom 7. bis zum 10. August durch. Befragt wurden 2010 Menschen. Die maximale Fehlertoleranz beträgt plus/minus 3,1 Prozentpunkte.
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