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Polizei nennt Zahl der Opfer

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Fünf Tote bei Reisebus-Unglück in der Schweiz: Polizei veröffentlicht ersten Bericht, Verdacht zur Ursache

Von: Jennifer Lanzinger

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Bei einem schweren Reisebus-Unglück in der Schweiz starben mehrere Menschen. Die Polizei hält zunächst zurück, wie viele Personen konkret ums Leben gekommen sind.

Update vom 11. September, 9:58 Uhr: Die Umstände, die zum Unfall geführt haben, sind derweil weiter unklar. Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Graubünden arbeiten laut Mitteilung jetzt an der Aufklärung. Bekannt ist: Gegen 16.45 Uhr war der niederländische Reisebus in einem Baustellenbereich nahe der Ortschaft Less von der Straße abgekommen und umgekippt.

Reisebus-Unglück in der Schweiz: Polizei nennt Zahl der Todesopfer

Update vom 11. September, 9:52 Uhr: Jetzt veröffentlicht die Kantonspolizei Graubünden einen Abschlussbericht zum Busunfall in Graubünden. Fünf Menschen starben demnach beim Unglück, drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt. Die Identifikation der Verstorbenen stehe noch aus.

Schweres Busunfall im Schweizer Engadin: Reisegruppe aus den Niederlanden verunglückt

Erstmeldung vom 11. September, 8:46 Uhr: Ereignet hat sich das schwere Busunglück am Donnerstagnachmittag, 10. September 2026, im Osten des Landes. Die Polizei bestätigte mehrere Todesopfer und Verletzte, doch auch am Freitagmorgen ist die genaue Opferanzahl weiterhin unklar. Diese soll am Freitagvormittag bekanntgegeben werden. Zuvor müssten noch die Angehörigen informiert werden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht. Die Bergung der Leichen dauerte nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden.

Ereignet hat sich das Unglück am späten Nachmittag im Engadin-Tal im Kanton Graubünden zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus sei zunächst gegen eine Leitplanke gestoßen, dann von der Straße abgekommen und auf die Seite gestürzt. Das berichtete ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Schließlich blieb er auf einer niedrigen Böschung neben der Fahrbahn liegen. Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war.

Fast 50 Personen an Bord des Reisebusses

Bei dem Bus handelt es sich ersten Angaben zufolge um einen Reisebus aus den Niederlanden, laut Polizeiangaben hatten sich knapp 50 Personen an Bord befunden. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Verbandes ANVR sprach gegenüber der Zeitung Blick von einer 48-köpfigen Reisegruppe.

Der Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz“, hieß es in einer Stellungnahme von Oad. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.“ Aktuell könnten noch keine weiteren Informationen gegeben werden. „Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen.“ Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.

Wie die Engadiner Post berichtet, habe sich das Unglück gegen 16:45 Uhr ereignet. Demnach liege die Unfallstelle in einem Baustellenbereich. Laut dem Portal Blick habe der Bus die Leitplanke durchbrochen, dann sei er über die Straße und ein Stück Hang hinuntergerutscht. Wie Blick unter Berufung auf niederländische Medienberichte berichtet, habe der Fahrer mutmaßlich wegen eines Hindernisses bzw. Felsbrockens auf der Fahrbahn ausweichen müssen. Diese Informationen wurden bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

Reisegruppe war wohl eigentlich in Österreich unterwegs

Eigentlich war die Reisegruppe in Österreich unterwegs, am Unglückstag habe jedoch ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Das berichtet die niederländische Zeitung Algemeen Dagblad. Demnach war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Der Bus trug das Logo des Reisebusunternehmens Hartemink aus Eibergen. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt liegt.

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich „zutiefst schockiert und bestürzt“ über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.

Mehrere schwere Tragödien erschütterten Schweiz in diesem Jahr

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