DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Polizei warnt vor Korallenotter: Verwirrung um angebliches Giftschlangen-Foto

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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz) – Kriecht eine gefährliche Giftschlange durch den Westerwald? Oder sind die Behörden auf eine mit künstlicher Intelligenz erstellte Täuschung hereingefallen? Nach Angaben der Polizei in Koblenz ( Rheinland-Pfalz ) hatte ein Bürger der Gemeindeverwaltung von Linz ein beunruhigendes Foto zugesandt. Es entstand nach seinen Angaben in einem Wohngebiet im Roninger Weg und zeigt eine schwarze Schlange mit rot-gelber Zeichnung in einem Haufen Efeuzweigen. Polizei veröffentlicht Schlangen-Foto Die Gemeinde schaltete die Feuerwehr und einen Schlangenexperten ein. Er identifizierte das Tier als Korallenotter. Die Natternart lebt eigentlich in Nord- und Südamerika. Deshalb veröffentlichte die Polizei das Bild im Rahmen einer Warnmeldung: „Bei der Korallenotter handelt es sich um eine hochgiftige Schlange mit Neurotoxin, welches die Nervenübertragung stört und unbehandelt die Atemwege lähmt. Jeder Biss ist unverzüglich als medizinischer Notfall zu werten. Grundsätzlich sind diese Schlangen jedoch nicht aggressiv und beißen nur, wenn sie bedrängt, angefasst oder festgehalten werden.“ Prüf-Software geht von Fälschung aus Die Deutsche Presse-Agentur veröffentlichte die Meldung und das Foto, zog es aber am späten Freitagnachmittag zurück. Auch BILD untersuchte es daraufhin mit verschiedenen Prüfprogrammen. Sie kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, sodass eine KI-Fälschung nicht ausgeschlossen, aber auch nicht vollständig belegt werden kann. Ein Sprecher der Polizei Koblenz sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Fälschungsverdacht werde geprüft. Ein Beamter der Führungszentrale des Polizeipräsidiums Koblenz sagte allerdings auf BILD-Nachfrage, man gehe bisher weiter von einem echten Foto aus und die Warnmeldung bleibe bestehen: „Im Falle einer Sichtung soll nicht näher an die Schlange herangetreten und umgehend der Notruf 110 oder 112 gewählt werden.“ Bisher ist die Korallenotter nicht wieder aufgetaucht. In der Gegend um Linz wurde auch keine Giftschlange von ihrem Halter als vermisst gemeldet.

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