DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,22 % 64.043,37 Pkt 05:18:35 Gold -0,48 % 4.054,90 USD 05:23:24 Silber -0,47 % 54,04 USD 05:23:11 Brent -2,61 % 110,91 USD 05:21:40 WTI +1,42 % 101,32 USD 05:23:36 Bitcoin +0,20 % 80.963,23 USD 05:33:31 EUR/USD -0,44 % 1,11250 USD 05:32:42 EUR/GBP -0,10 % 0,83650 GBP 05:33:37 EUR/CHF -0,22 % 0,92280 CHF 05:33:36 EUR/JPY -0,21 % 175,642 JPY 05:33:36

Portoerhöhung kommt: Sollte ich Briefmarken jetzt auf Vorrat kaufen?

Wirtschaft

Das Briefporto soll ab Januar kräftig steigen. Lohnt es sich, jetzt noch Marken zum alten Preis zu kaufen?

Die Deutsche Post will das Porto ab Januar 2027 kräftig anheben. Für den Standardbrief sowie für die Postkarte sollen dann statt der bisherigen 95 Cent 1,15 Euro fällig werden. Die neuen Preise sollen für 2027 und 2028 gelten. Zustimmen muss allerdings noch die Bundesnetzagentur.

Wer nun überlegt, sich vor der Erhöhung mit Marken zum alten Preis einzudecken, wird enttäuscht. Denn damit kann man leider nichts sparen. Eine 95-Cent-Marke bleibt auch nach der geplanten Portoerhöhung genau 95 Cent wert. Die Differenz zum neuen Tarif muss mit einer Ergänzungsmarke ausgeglichen werden.

Was tun mit alten Briefmarken?

Wer noch alte Briefmarken zu Hause hat, kann diese also auch noch nach der Erhöhung weiterhin nutzen – mit der entsprechenden Ergänzungsbriefmarke eben. Nach den Plänen der Post braucht es künftig folgende Ergänzungen:

Standardbrief und Postkarte: 20 Cent (bisher 95 Cent, künftig 1,15 Euro)

Kompaktbrief bis 50 Gramm: 15 Cent (bisher 1,10 Euro, künftig 1,25 Euro)

Großbrief: 55 Cent (bisher 1,80 Euro, künftig 2,35 Euro)

Maxibrief: 2,10 Euro (bisher 2,90 Euro, künftig 5 Euro)

Der Großbrief soll zudem größer werden und künftig bis zu drei Zentimeter dick und ein Kilogramm schwer sein dürfen. Der Zusatzpreis für Einschreiben bleibe unverändert, teilte die Post mit.

Ergänzungsmarken: Das gibt es zu beachten

Ergänzungsmarken im Wert zwischen 2 und 20 Cent gibt es im Onlineshop der Deutschen Post. Centgenau frankieren muss man im Übrigen nicht. Wer etwa einen Kompaktbrief mit einer alten 1,10-Euro-Marke und einer 20-Cent-Ergänzungsmarke verschickt, liegt nach der Erhöhung 5 Cent über dem Porto. Das ist erlaubt – die überzähligen Cent schenkt man der Post.

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Bei alten Internetmarken ist allerdings Vorsicht geboten. Denn diese lassen sich nicht mit den klassischen Ergänzungsmarken kombinieren. Für sie gibt es spezielle Internetmarken-Ergänzungsmarken im Wert von 5, 10 oder 20 Cent. Ein weiterer Unterschied zu den klassischen Briefmarken ist, dass Internetmarken nur für drei Jahre gültig sind. Nur klassische Briefmarken mit dem Aufdruck "Deutschland" haben kein Verfallsdatum.

Darum wird das Porto erhöht

Die Post begründet die Erhöhung mit sinkenden Briefmengen bei steigenden Kosten. 2005 wurden in Deutschland noch 16,9 Milliarden Briefsendungen verschickt, 2025 waren es nur noch knapp 9,4 Milliarden. Im europäischen Vergleich bleibt das Porto dennoch günstig: In den Niederlanden kostet ein Standardbrief 1,40 Euro, in Belgien mindestens 1,58 Euro. (sv)

Verwendete Quellen

Deutsche Post: Brief und Paket: Das ändert sich 2027

tagesschau.de: Porto für Briefe wird wohl bald teurer

paketda.de: Mit Ergänzungsmarken alte Briefmarken aufbrauchen

zdf.heute.de: Post will Briefporto drastisch anheben: Was sind die Gründe?

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