Post: Porto für Briefe und Pakete könnte deutlich teurer werden
Dieser Ausdruck wurde am 12.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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Genehmigung der Bundesnetzagentur Briefe könnten deutlich teurer werden
Der Briefversand wird sich in Deutschland aller Voraussicht nach so stark verteuern wie noch nie. Die Bundesnetzagentur kommt damit dem Wunsch der Post aber nur teilweise nach.
12.10.2026, 10.20 Uhr
Die Deutsche Post darf Anfang 2027 ihr Porto erhöhen. Briefe von Privatkunden könnten im Schnitt 20,35 Prozent teurer werden, teilte die Bundesnetzagentur am Montag mit. Der Preis für Pakete von Privatkunden könne um 10,72 Prozent steigen und der für Geschäftspost um 20,35 Prozent. Die möglichen Portoerhöhungen gelten für zwei Jahre. Wie die Post diese nutze, könne sie selbst entscheiden, hieß es bei der Bonner Behörde. Es sei möglich, die Preise einzelner Produkte stärker und andere wiederum schwächer anzuheben.
»Wesentlicher Grund für das steigende Porto sind die stark abnehmenden Briefmengen«, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Wenn die Kosten unter anderem aufgrund der zunehmenden Digitalisierung auf weniger Briefe zu verteilen sind, stiegen die Preise. Die Bundesnetzagentur sei gleichzeitig unter den geforderten Anpassungen der Deutschen Post geblieben und habe diverse geltend gemachte Positionen nicht berücksichtigt.
mik/Reuters