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Power to the Players Act: Neues US-Gesetz soll Spielbesitz regeln

Allgemein

In einem neuen Entwurf plant der US-Politiker Ritchie Torres ein Gesetz, welches die Besitzverhältnisse von Videospielen definiert und Entwickler zwingt, Offline-Modi in ihre Spiele einzubauen, bevor Server abgeschaltet werden können. Damit reiht sich der Politiker in eine Reihe an Bemühungen ein, die Verbraucherrechte von Spielern gegen die zunehmende Konzernmacht zu stärken. In Europa gab es zuletzt die Stop Killing Games-Initiative, die derzeit auch gegen den EU Kids-Act vorgeht.

Der globale Kampf für Verbraucherrechte

Nicht erst seitdem Sony das Ende der Disc-Produktion für das Jahr 2028 angekündigt hat, türmen sich die Bedenken um Verbraucherrecht und Besitzverhältnisse bei digitalen Spielen. Bereits die Abschaltung der Server von Ubisofts The Crew sorgte für die Stop Killing Games-Initiative. Obwohl über eine Million Unterschriften erreicht wurden, hat die EU-Kommission den Antrag im Juni abgelehnt.

Während nun parallel um den EU Kids-Act gestritten wird, hat sich die Organisation auch hier eingeschaltet und warnt vor den möglichen Folgen für den Datenschutz sowie vor Einschränkungen der digitalen Nutzerfreiheit. Auch in Brasilien und den USA folgten ähnliche Vorhaben. Ziel ist es grundsätzlich, Verbraucherrechte zu stärken, Besitzrechte von Videospielen zu definieren und zu verhindern, dass Online-Games unspielbar werden, sobald Server abgeschaltet werden.

Was der Power to the Players Act fordert

Ein neuer Gesetzesvorschlag des Repräsentanten Ritchie Torres soll nun den Kauf von digitalen Spielen als echten Besitz deklarieren. Ein Spiel für 80 Euro zu kaufen, könne nicht bloß als gemietete Lizenz verstanden werden, die jederzeit entzogen werden könnte. Dabei möchte Torres nicht nur den klar definierten Besitz der Spiele ermöglichen, sondern auch den Weiterverkauf. Da es sich demnach um Eigentum handle, müsse es auch die Möglichkeit eines Weiterverkaufs geben.

Zu beachten ist, dass es sich hierbei um einen Gesetzesentwurf handelt, der erst noch den US-Kongress passieren muss, bevor er die Chance hat, Realität zu werden. Ob das wirklich gelingt, bleibt fraglich. Auch wenn Aussichten nicht unbedingt rosig sind, halte ich es für wichtig, dass solche und ähnliche Gesetzesentwürfe weiter gestellt werden und Verbraucherrechte nicht einfach aufgegeben werden.

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