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Präsentation für 2027 skeptisch: "Immer noch zu schwer für Evenepoel"

Sport

Hinault nach Tour-de-France-Präsentation für 2027 skeptisch: "Immer noch zu schwer für Evenepoel"

Von Leopold Grünwald

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Bernard Hinault hat sich gegenüber dem "Nieuwsblad" skeptisch zu den Chancen von Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) geäußert, Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) bei der Tour de France 2027 zu schlagen. Die Strecke für das kommende Jahr wurde am Donnerstag offiziell vorgestellt und scheint Evenepoel mit insgesamt 71 Zeitfahr-Kilometern und nur drei Bergankünften entgegenzukommen.

Streckenplaner Thierry Gouvenou erklärte sogar, dass das Profil der Frankreich-Rundfahrt im kommenden Jahr bewusst mehr Chancen für die Fahrer bieten soll, deren größte Stärken nicht im Gebirge liegen.

"Bergetappen haben in den vergangenen Jahren immer für große Unterschiede gesorgt. Wir wollen den 'Rouleurs' nun eine Chance geben, einen kleinen Vorsprung vor den reinen Kletterern herauszufahren", gab der Franzose Einblick in die Gründe für die Planung.

Mit Blick auf Evenepoel hielt der 57-Jährige fest: "Evenepoel hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass er den Gesamtsieg anstreben darf. Wenn er in derselben Form antritt, kann er sich über diese Strecke freuen."

Hinault sieht das anders. "Diese Tour ist immer noch zu schwer für ihn. In diesem Jahr hat er große Fortschritte gemacht. Er war leichter und ist deutlich besser bergauf gefahren. Aber scharfe Angriffe bergauf verträgt er nicht. Evenepoel ist ein Tempokletterer", befand der fünfmalige Tour-Champion.

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Hinault: "Es gibt einfach einen, der besser ist als der Rest"

Evenepoel war bei der zurückliegenden Ausgabe mit 6:26 Minuten Rückstand auf Pogacar Zweiter des Gesamtklassements geworden und hatte neben dem einzigen Einzelzeitfahren auch eine Bergetappe im Duell mit Pogacar und dessen Teamkollegen Isaac del Toro gewonnen.

Auch Hinault gesteht ihm für das kommende Jahr die Aussicht auf Tagessiege zu. "Ich denke: Er kann nächstes Jahr Etappen gewinnen, sicherlich die beiden Zeitfahren", meinte der 71-Jährige.

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An den großen Wurf auf der "Grand Boucle" glaubt er aber nicht. "Es gibt einfach einen, der besser ist als der Rest. Und Pogacar wird sich für die Vuelta revanchieren wollen. Aber gut, ich kann mich irren. Und vor allem muss Evenepoel selbst daran glauben, dass er es schaffen kann", grinste Hinault.

Pogacar hatte bei der Vuelta a España in Abwesenheit von Evenepoel und seinem langjährigen Konkurrenten Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) eigentlich als Top-Favorit gegolten, hatte das Rennen aber nach einem schweren Sturz auf der 8. Etappe aufgeben müssen.

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