Präsident an Bord kam Passagierflugzeug zu nah
Dieser Ausdruck wurde am 06.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Über Washington, D.C. Hubschrauber mit Trump an Bord kam Passagierflugzeug zu nah 2025 kollidierten in der US-Hauptstadt ein Armeehubschrauber und ein Flugzeug. Nun kam der Präsidenten-Helikopter »Marine One« einer Passagiermaschine näher als erlaubt. Das Weiße Haus spielt den Vorfall herunter. 06.08.2026, 14.43 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Während US-Präsident Donald Trump in einem Militärhubschrauber über Washington, D.C. flog, kam dieser einem Passagierflugzeug zu nah. Die US-Luftfahrtbehörde FAA erklärte am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, »bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der ›Marine One‹ und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll«. Das Weiße Haus betonte, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden. Laut einem Bericht der »New York Times« habe sich der Hubschrauber mit Trump an Bord am Dienstag über der US-Hauptstadt einem Passagierflugzeug auf weniger als eine Meile (rund 1,6 Kilometer) genähert. Die Vorschriften der FAA verlangen, dass Flugzeuge im Umkreis von Flughäfen einen Abstand von mindestens 1,5 Meilen (2,41 Kilometer) horizontal und 500 Fuß (ca. 152 Meter) vertikal einhalten müssen. Regelverschärfung nach Kollision im Januar 2025 Zuvor sei es zu einer missverständlichen Kommunikation mit der Flugsicherung gekommen. Offenbar haben die Fluglotsen den kommerziellen Flugverkehr am DCA nicht eingestellt, wie es eine im vergangenen Jahr nach der Kollision festgelegte Richtlinie vorschreibt. Dies gaben zwei Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Flughafen waren vor gut anderthalb Jahren drastisch verschärft worden. Damit reagierten die Behörden auf die tödliche Kollision zwischen einem anfliegenden Verkehrsflugzeug und einem Armeehubschrauber im Januar 2025, bei der 67 Menschen ums Leben kamen. Die FAA erklärte nach einer vorläufigen Überprüfung, dass es »zu einem kuurzzeitigen Verlust des Sicherheitsabstands« gekommen sei. Hubschrauber und Flugzeug hätten sich aber direkt danach wieder voneinander entfernt. Ein Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, sagte der Nachrichtenagentur AFP: »Die Flüge von ›Marine One‹ werden von einigen der weltweit besten Piloten durchgeführt, und der Präsident war zu keinem Zeitpunkt einer Gefahr ausgesetzt.« Die Nationale Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) kündigte an, den Vorfall zu untersuchen. jmm/AFP/Reuters