Präsident legt sich braune Mähne zu
Gießener Allgemeine
Politik
Donald Trump schockt mit neuem Look: US-Präsident legt sich braune Mähne zu
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Braunhaarig statt goldblond. Donald Trump präsentiert sich in New Jersey mit neuer Frisur und löst damit eine Welle der Spekulationen aus.
Washington D.C. – Donald Trump hat erneut seine Haarfarbe gewechselt. Nach dem goldblonden Ton der vergangenen Jahre und den immer helleren Nuancen der letzten Monate zeigte sich der amerikanische Präsident am Freitag mit brauner Mähne bei seiner Ankunft im Trump National Golf Club in Bedminster im Bundesstaat New Jersey. Die Veränderung fiel sofort auf und sorgte für lebhafte Reaktionen in den Medien und in den sozialen Netzwerken.
Trumps Haare gehören seit Langem zu den markantesten Merkmalen seines öffentlichen Erscheinungsbildes. Ihre Farbnuance, ebenso wie die Frisur, wird seit seiner ersten Wahl ins Weiße Haus im Jahr 2016 genau beobachtet und kommentiert. Im Laufe der Jahre wandelte sich der Ton von einem intensiven Blond zu nach und nach immer helleren Schattierungen, die mitunter fast ins Weiße übergingen und damit zusätzlichen Gesprächsstoff boten.
Feine Veränderungen in Las Vegas und der Schritt zum Braunton
Diese kontinuierlichen Veränderungen haben dazu beigetragen, dass Trumps Haar zur festen Projektionsfläche für Spott, Bewunderung und Spekulationen geworden ist. Für viele Beobachter steht die Frisur inzwischen sinnbildlich für seinen Umgang mit öffentlicher Wahrnehmung und medialer Inszenierung, da jede noch so kleine Anpassung sofort registriert und bewertet wird.
In den vergangenen Wochen waren bereits erste Veränderungen aufgefallen. Anfang August, während seines Aufenthalts in Las Vegas, hatte Trump eine besonders voluminös wirkende Haarpracht präsentiert, kombiniert mit deutlich dezenteren Farbtönen als in der Vergangenheit. Die Unterschiede waren zwar subtil, reichten jedoch aus, um neue Spekulationen über Pflege, Styling und mögliche Eingriffe anzuheizen.
Braune Haare ein Schritt zur Verjüngung?
Der nun vollzogene Wechsel zum Braunton hat die Aufmerksamkeit allerdings noch einmal deutlich verstärkt. Beobachter verweisen darauf, dass der dunklere Ton seinem Erscheinungsbild einen anderen Rahmen gibt und ihn vor allem im Vergleich zu früheren Auftritten kontrastreicher wirken lässt. Für Stylisten und Imageberater bietet dieser Schritt reichlich Stoff für Interpretationen, von strategischer Verjüngungskur bis zu einem Versuch, seriöser zu erscheinen.
Aufgegriffen wurde die Veränderung auch von der US-Boulevardzeitung New York Post. Das dem konservativen Lager nahestehende Blatt betonte die Neugier, die die neue Haarfarbe in den sozialen Netzwerken ausgelöst hat, und erinnerte daran, wie selten Trump ein derart charakteristisches Merkmal seines äußeren Erscheinungsbildes verändert. Nutzerinnen und Nutzer kommentierten die neue Farbe mit einer Mischung aus Ironie, Verwunderung und genauer Analyse von Fotos und Videosequenzen.
Offene Fragen zur Dauer des neuen Looks
Die Berichterstattung zeigt, wie sehr sogar vermeintliche Details im Auftreten des Präsidenten politisch und medial aufgeladen werden. Kommentare schwanken zwischen der Einschätzung, es handle sich lediglich um eine Laune, und der Vermutung, dass hinter dem Farbwandel ein bewusst geplanter Schritt in seiner öffentlichen Selbstinszenierung stehen könnte, gerade in einer Phase erhöhter politischer Aufmerksamkeit.
Am Samstag erschien der Präsident auf dem Golfplatz mit der gewohnten roten „Maga“-Kappe. Es lässt sich daher nicht feststellen, ob der Braunton unter der Mütze weiterhin sichtbar ist oder ob die Farbe inzwischen bereits erneut verändert wurde. Die Kappe verdeckte weite Teile der Frisur und ließ Beobachter mit neuen Fragen zurück, anstatt für Klarheit zu sorgen.