DAX +2,91 % 25.484,85 Pkt 12:15:07 MDAX +1,99 % 32.304,33 Pkt 12:15:07 Euro Stoxx 50 +1,26 % 6.359,81 Pkt 12:15:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,55 % 4.093,20 USD 12:20:04 Silber +0,88 % 59,43 USD 12:18:52 Brent -8,49 % 88,56 USD 12:19:59 WTI -7,11 % 82,96 USD 12:20:04 Bitcoin -0,08 % 65.290,50 USD 12:29:50 EUR/USD +0,21 % 1,14010 USD 12:29:20 EUR/GBP +0,06 % 0,85510 GBP 12:30:07 EUR/CHF -0,09 % 0,92850 CHF 12:30:07 EUR/JPY +0,01 % 186,409 JPY 12:30:07

Präsident reagiert mit Rundumschlag auf Vorwürfe

Sport

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat Medien und Kritiker scharf angegriffen. Er warf ihnen in einer langen Stellungnahme auf Instagram vor, »Hass zu verbreiten« und »falsche Informationen zu streuen«. Er schrieb etwa: »An diejenigen, die hinter ihren Stiften und Blättern, hinter ihren Bildschirmen sitzen und Hass und falsche Gerüchte verbreiten, möchte ich sagen: Während ihr euch im Hintergrund versteckt, stehen wir bei der Fifa an vorderster Front, organisieren, arbeiten hart und sorgen dafür, dass die beste Show der Welt stattfindet.« Die Fifa habe bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko daran gearbeitet, zwei Kriegsparteien zu vereinen. Das iranische Team habe ohne Probleme in die USA einreisen können. Infantino erwähnte dabei nicht, unter welchen widrigen Bedingungen Iran an der WM teilnahm. Stattdessen schrieb er: »Es geht nicht um Politik.« Der Weltverband stand während der WM wiederholt in der Kritik: So durfte der somalische Schiedsrichter Omar Artan kurz vor Turnierbeginn nicht einreisen. Die teils hohen Ticketpreise wurden kritisiert. Und dann gab es auch noch den Fall Balogun: Balogun, bis dahin bester Spieler des US-Teams, hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina (2:0) wegen eines harten, aber unabsichtlichen Tritts die Rote Karte gesehen. Dadurch wäre er eigentlich für das Achtelfinale gegen Belgien gesperrt gewesen. US-Präsident Donald Trump soll aber Fifa-Präsident Gianni Infantino gebeten haben, die Sperre von Balogun zu überprüfen. Dann durfte Balogun tatsächlich im Achtelfinale spielen. Infantino betonte stets, dass die Disziplinarkommission unabhängig von Trumps Anruf entschieden habe. Trump erweckte dagegen den Eindruck, dass Infantino persönlich interveniert habe. Der Vorgang sorgte weltweit für Kritik. Infantino wehrte sich auch gegen diesen Vorwurf: »Tatsächlich sind ›umstrittene‹ Schiedsrichterentscheidungen oder ›seltsame‹ Disziplinarmaßnahmen – wie beispielsweise möglicherweise irrtümlich vergebene Rote oder Gelbe Karten oder anschließende Entscheidungen, Spieler in bestimmten Situationen nicht zu sperren – in einigen der größten Ligen weltweit an der Tagesordnung und werden allgemein akzeptiert«, schrieb er, ohne genauer darauf einzugehen. Die Medien und Kritiker hätten zudem nur die Fälle erwähnt, in denen Menschen Visa verweigert worden seien. »Millionen« von Menschen hätten einreisen können, auch aus Ländern mit Gesundheitskrisen oder anderen Herausforderungen. Lob für die WM Er bezeichnete die WM in den USA, Kanada und Mexiko als »herausragendste Fifa-Weltmeisterschaft« und warb für den Fußball als Symbol für Einheit und Zusammenhalt. »Unsere Welt braucht Liebe, keinen Hass. Toleranz, keine Spaltung«, schrieb Infantino. Aus seiner Sicht sei die Atmosphäre während des Turniers friedlich gewesen. Nach Angaben des Weltverbandes besuchten rund sieben Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern die Spiele in 16 Städten. Es habe »keine Zwischenfälle, keine Feindseligkeiten, keine Gewalt« gegeben, so Infantino.

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