DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,15 % 53.539,33 Pkt 18:23:13 S&P 500 -0,13 % 7.735,21 Pkt 18:23:03 Nasdaq -0,77 % 26.439,77 Pkt 18:23:12 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +4,37 % 4.556,60 USD 18:13:12 Silber +3,27 % 66,04 USD 18:13:10 Brent +1,52 % 92,40 USD 18:12:56 WTI +0,59 % 85,44 USD 18:13:10 Bitcoin +6,17 % 68.672,99 USD 18:23:11 EUR/USD +0,76 % 1,16710 USD 18:22:54 EUR/GBP +0,30 % 0,85740 GBP 18:23:13 EUR/CHF -0,69 % 0,93240 CHF 18:23:13 EUR/JPY +0,17 % 184,841 JPY 18:23:13

Präziser Sound, smarter denn je - Test Samsung Galaxy Buds4 und Buds4 Pro

Allgemein

Der Test zeigt, dass Samsung mit der Galaxy Buds4 Serie vor allem an den richtigen Stellschrauben gedreht hat. Beide Modelle profitieren von der überarbeiteten Plattform, der besseren Integration ins Galaxy-Ökosystem und den neuen KI-Funktionen, die den Alltag spürbar komfortabler machen. Die Galaxy Buds4 überzeugen als unkomplizierte Allrounder mit leichtem Sitz und solider Klangabstimmung, bleiben bei ANC und Detailtiefe jedoch klar hinter dem Pro-Modell zurück. Die Galaxy Buds4 Pro spielen ihre Stärken vor allem bei der aktiven Geräuschunterdrückung, der klanglichen Präzision und dem insgesamt immersiveren Hörerlebnis aus. Auch im Transparenzmodus und bei der Telefonie liefern beide Modelle gute Ergebnisse, erreichen in sehr lauten Umgebungen aber nicht die absolute Spitzenklasse. Bei der Akkulaufzeit liegt das Pro-Modell leicht vorne, ohne dabei ein echter Ausdauerchampion zu sein. Einige Funktionen der Galaxy Buds4 Serie sind zudem nur mit Samsung-Smartphones vollständig nutzbar. Dazu zählen vor allem Galaxy-AI-Features, das nahtlose Gerätewechseln im Samsung-Ökosystem sowie erweiterte Audiofunktionen wie 360°-Sound und uneingeschränkte Auracast-Integration. In summa ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild: Die Buds4 sind die pragmatische Wahl für den Alltag, während die Buds4 Pro das deutlich ambitioniertere Paket für Nutzende darstellen, die mehr Klangqualität und stärkere Abschirmung erwarten. Das Design der Galaxy Buds hat Samsung vollständig überarbeitet. Nach dem kantigen Design mit LEDs der Galaxy Buds3 Pro setzt Samsung nun auf edle Edelstahloptik. Die Verarbeitung ist bei beiden Modellen hochwertig mit sauber gefügten Gehäusen und einem kompakten Ladecase. Unterschiede zeigen sich vor allem beim Konzept: Während die Galaxy Buds4 auf eine klassische In-Ear-Form ohne Silikonaufsätze setzen und dadurch besonders luftig sitzen, verfügen die Galaxy Buds4 Pro über Ohrpassstücke für einen festeren Halt und eine bessere Abdichtung. Das kommt nicht nur dem Tragekomfort bei Bewegung zugute, sondern verbessert auch die passive Geräuschisolierung und die Wirkung des Active Noise Cancelling. Die Galaxy Buds4 und die Buds4 Pro teilen sich Samsungs aktuelle Plattform für drahtloses Audio, unterscheiden sich aber deutlich im Funktionsumfang. Beide Modelle bieten Bluetooth-Multipoint, eine verbesserte Latenz für Video- und Gaming-Anwendungen sowie eine Integration in das Samsung-Ökosystem inklusive schneller Kopplung und Gerätewechsel. Neu bzw. deutlich erweitert sind außerdem KI-gestützte Audiofunktionen. Dazu zählen eine intelligentere Klangoptimierung in Echtzeit sowie Funktionen, die Sprache und Umgebung besser voneinander trennen, etwa bei Telefonaten oder in lauten Umgebungen. Auch der Empfang von Auracast-Streams ist möglich. Die Buds4 richten sich stärker an den Alltagseinsatz: Sie setzen auf solide Klangabstimmung, grundlegendes Active Noise Cancelling und eine intuitive Touch- bzw. Gestensteuerung. Der Fokus liegt hier auf einfacher Bedienung und einem ausgewogenen Klangbild ohne viele Zusatzfunktionen. Die Buds4 Pro gehen einen Schritt weiter und erweitern das Paket um ein leistungsfähigeres adaptives Noise Cancelling, feinere Klangabstimmung über erweiterte Treiber- oder Audiotechnik sowie zusätzliche Mikrofone für bessere Sprachqualität. Auch räumliches Audio und KI-gestützte Funktionen zur Anpassung an Umgebung und Nutzungsszenario spielen hier eine größere Rolle. Samsung positioniert die Buds4 somit als unkomplizierte Allrounder, während die Buds4 Pro eher auf Nutzer zielen, die maximale Kontrolle, bessere Abschirmung und ein insgesamt immersiveres Hörerlebnis erwarten. Bei der Medienwiedergabe präsentieren sich beide Samsung-Kopfhörer als spielfreudig, die Galaxy Buds4 Pro profitieren jedoch hörbar von ihrem zweiten Treiber und sind insbesondere in den tieferen Frequenzbereichen wesentlich präsenter als die Buds4, was auch die Pink-Noise-Messung untermauert. Beim Transparenzmodus fällt der Unterschied nicht direkt auf, denn dadurch, dass die Galaxy Buds4 nicht in den Gehörgang eingeführt werden, schirmen sie ihren Träger auch weniger ab. Qualitativ kann der Modus überzeugen und zeichnet sich durch eine natürlich Sprachübermittlung mit wenig rauschen aus. Bei der aktiven Geräuschunterdrückung sind die Unterschiede zwischen den beiden Samsung-In-Ears am deutlichsten, denn während dies bei den günstigeren Buds 4 eher dezent ausfällt, machen die Buds4 Pro auch im Flugzeug einen guten Job und reduzieren den Lärm stark. Bei der Telefonie bieten beide Kopfhörer ein gutes Erlebnis, sofern es nicht zu viele Störgeräusche gibt. Insbesondere in lauten Umgebungen stoßen sie an ihre Grenzen, hier sind die FreeBuds Pro 5 eine Klasse für sich. THD (Total Harmonic Distortion): Die harmonischen Verzerrungen beziffern die Größe der Anteile, die durch nichtlineare Verzerrungen (Oberschwingungsanteil) in Relation zum Originalsignal entstehen. THD nimmt dabei lediglich Bezug auf den Grundschwingungsanteil. Der Klirrfaktor wird häufig im gleichen Atemzug genannt, bezieht sich jedoch auf das Gesamtsignal. THD+N (Total Harmonic Distortion + Noise): Dieser Wert ist vergleichbar mit THD, jedoch wird zusätzlich zu den Störleistungen der Oberschwingen die des Rauschens als Effektivwert erfasst. Für die Messung wird über den zu testenden Kopfhörer ein oberwellenarmes Sinussignal (1 kHz, > 0 dB) wiedergegeben, welches von einem linearen Messmikrofon (Messabstand: ca. 1 cm) in einem Kunstkopf erfasst wird. Beide Werte werden in Prozent angegeben. Je geringer der Wert ist, umso besser ist die Signaltreue.

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