DAX +1,76 % 26.437,67 Pkt 18:00:00 MDAX +1,05 % 31.178,27 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,97 % 6.265,71 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,64 % 53.356,12 Pkt 22:51:20 S&P 500 +1,95 % 7.688,62 Pkt 22:51:11 Nasdaq +2,27 % 25.736,51 Pkt 22:53:59 Nikkei -1,42 % 62.188,63 Pkt 07:45:03 Gold +3,29 % 4.069,90 USD 22:43:42 Silber +5,44 % 52,29 USD 22:43:56 Brent -8,42 % 94,88 USD 22:43:52 WTI -8,05 % 88,35 USD 22:43:57 Bitcoin +3,58 % 80.116,99 USD 22:53:53 EUR/USD +0,36 % 1,12320 USD 22:53:29 EUR/GBP -0,14 % 0,83340 GBP 22:54:02 EUR/CHF +0,14 % 0,91740 CHF 22:54:02 EUR/JPY +0,66 % 177,870 JPY 22:54:03

Preis für Deutschlandticket steigt im Januar auf 66,80 Euro

Nation

Das Deutschlandticket wird mit Beginn des kommenden Jahres teurer. Statt 63 Euro wie bisher kostet es vom 1. Januar 2027 an 66,80 Euro. Dies sei das Ergebnis der neuen Kostenberechnung, teilte die Verkehrsministerkonferenz der Länder mit.

Das Jobticket, eine rabattierte Variante des Deutschlandtickets, kostet demnach künftig 63,46 Euro. Das Semesterticket steigt auf 40,08 Euro.

In dem Koordinierungsrat sitzen die Abteilungsleiter der Verkehrsministerien der Länder und des Bundes.

Berechnet wurde der Preis erstmals anhand eines Kostenindexes, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Das für das Deutschlandticket gegründete Unternehmen D-Tix nahm die Berechnungen vor. Abschließend beriet darüber dann der "Koordinierungsrat Deutschlandticket", zu dem Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche gehören.

Dritte Preissteigerung seit Einführung

Es ist bereits das dritte Mal, dass das Ticket teurer wird. Ursprünglich hatte es 49 Euro pro Monat gekostet. 2025 war der Preis auf 58 Euro und in diesem Jahr auf 63 Euro gestiegen.

Aktuell nutzen etwa 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket, mit dem der öffentliche Regional- und Nahverkehr bundesweit genutzt werden kann. Bund und Länder geben zur Finanzierung des Tickets je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr dazu, um Verluste für Verkehrsbetriebe einzugrenzen.

Seitenhieb gegen Kosten des "Tankrabatts"

Kritik am möglichen Preisaufschlag kam schon vorab vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Es sei nicht zu akzeptieren, dass die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro Steuergeld für einen weiteren "Tankrabatt" freimache, aber den Preis für das Deutschlandticket nicht wenigstens stabil halten könne. "Die ständigen Diskussionen um das Ticket und seinen Preis sind ermüdend und erzeugen Unsicherheiten. Die Menschen brauchen langfristige Planbarkeit, um ihr Mobilitätsverhalten dauerhaft zu ändern", mahnte Jens Hilgenberg, Leiter für Verkehrspolitik beim BUND.

Der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, betonte: "Es reicht jetzt erst mal." Einen weiteren Preisanstieg nehme der Verband nur "zähneknirschend" hin. Auch Neuß verwies auf den "Tankrabatt", angesichts dessen es "auch einen Rabatt für Nutzer des Deutschlandtickets" geben sollte.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren