Preise für Dienste: Apple zieht Preise an, Deutschland betroffen
Nicht nur iPads, Macs und Zubehör sowie – vermutlich demnächst – iPhones werden bei Apple teurer, sondern auch einige der Dienste des Konzerns. Dazu gehört der Speicherdienst iCloud+ in insgesamt acht Ländern, aber auch das Musikstreamingangebot Apple Music, wo von auch Europa betroffen ist. Sowohl Einzelabo als auch Familienabo sowie Studentenabo werden teurer. Weiterlesen nach der Anzeige Apple One noch nicht erhöht Laut Apple-Preisliste zahlt man für das Einzelabonnement nun 11,99 Euro statt 10,99 Euro. Familien werden mit 19,99 Euro statt 16,99 Euro besonders stark belastet (für bis zu sechs Personen). Das günstigere Studentenabo verteuert Apple von 5,99 auf 6,99 Euro. Wer Apple Music im Jahresabo einzeln erwerben will, zahlt nun 119 Euro, zuvor waren es 109 Euro. Es gibt allerdings Berichte, dass bei Abschluss teilweise noch der alte Preis angezeigt wird. Interessant: Apple verteuert sein Gesamtabopaket Apple One zunächst nicht. Es wird für Einzelpersonen weiterhin mit 19,95 Euro im Monat berechnet und enthält dann Apple Music, Apple TV, Apple Arcade sowie das iCloud+-Speicherpaket mit 50 GByte. Für eine Familie werden – dann mit 200 GByte für iCloud – 25,95 Euro im Monat fällig. Ein Premium-Paket, das auch noch Fitness+ enthält und 2 TByte Speicherplatz beinhaltet, kommt für eine Einzelperson auf 34,95 Euro. iCloud+-Tarife steigen in acht Regionen Parallel zu den Erhöhungen bei Apple Music begann Apple auch damit, die iCloud+-Tarife nur für mehr Speicher (sowie Zusatzdienste wie HomeKit Secure Video) anzuziehen. In der Türkei, Neuseeland, Ägypten, Japan, Vietnam, Philippinen, Indonesien sowie in Nigeria erhöhen sich die Preise zwischen 11 und 55 Prozent. Gründe gab Apple hierfür nicht an, teilweise dürfte es sich aber um Währungsanpassungen handeln. Euro-Preise und jene in den USA blieben zunächst unverändert. Apple könnte auch die iCloud+-Tarife aufgrund der aktuellen Speicherkrise anziehen, schließlich benötigen die Server in den Rechenzentren sowohl RAM- als auch NAND-Module und Festplatten. Angaben zu den Gründen für eine Erhöhung der Dienstepreise macht Apple allerdings normalerweise nicht, Nutzer werden nur über diese informiert. Apple Music hat im Gegensatz zu Spotify nach wie vor keinen kostenlosen Tarif mit Werbung, es gibt nur einen Probemonat. Weiterlesen nach der Anzeige Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.