Prinz Edwards dramatische On-Off-Liebe mit heimlicher Ex-Freundin
Wer hätte das gedacht? Der unscheinbare, skandallose Königsbruder Prinz Edward (62), der im royalen Alltag schnell mal übersehen wird, hat eine unerwartet bewegte Liebesvergangenheit hinter sich. Heute ist er glücklich mit Herzogin Sophie (61) verheiratet, doch bevor er die ehemalige PR-Managerin kennenlernte, führte er fünf Jahre lang eine heimliche On-Off-Beziehung mit allem, was dazu gehört: Tränen, Drama, Verzehren nach einander und leidenschaftlichen Versöhnungen. Mit wem? Keiner Geringeren als der Musical-Darstellerin Ruthie Henshall (59), die sich in ihren jüngst erschienenen Memoiren „The Showgirl and the Prince“ selbst stolz als Showgirl bezeichnet. BUNTE.de hat das Buch für euch gelesen und erzählt die intensive Liebschaft der beiden – wie wir alle wissen, ohne Happy End – für euch nach. Einen besonderen Twist bekommt die Geschichte dadurch, dass die Öffentlichkeit während all der Zeit davon ausging, Edward sei in Wahrheit homosexuell ... Prinz Edward war eigentlich gar nicht Ruthie Henshalls Typ Wo sich der Royal und das Showgirl kennenlernten? Natürlich am Theater. Edward kam nicht als Vertreter der Krone ans Londoner Theather, sondern als Mitarbeiter des bekannten Musical-Komponisten Andrew Loyd Webber (78). Klar, dass der Prinz so auch hinter den Kulissen mit den Darstellern ins Gespräch kam. Zwar sei er auf den ersten Blick nicht Ruthie Henshalls Typ gewesen, wie sie in ihrem Buch verrät, doch hätte es gleich eine gewisse Anziehung zwischen ihnen gegeben. ANZEIGE ANZEIGE König Charles' Bruder arrangierte das erste Date mit dem Showgirl Nach einigen Gesprächen am Set und der Zusammenarbeit am Musical zu „A Star is Born“ traute sich Edward schließlich als erster, ein Date einzufädeln. Natürlich nur „geschäftlich“ – sie schauten sich im Buckingham-Palast den zur Produktion gehörenden Film an, jeder eine Bacardi-Cola in der Hand. Und nun ja, aus dem rein geschäftlichen Treffen wurde rasch mehr, schon am selben Abend gab es den ersten Kuss zwischen dem ungleichen Paar. Der Prinz und die Schauspielerin hielten ihre Liebe geheim In den Wochen darauf folgten Picknick-Dates in Windsor, Übernachtungen im Palast (ohne zu sehr ins Detail zu gehen: zu Beginn schliefen sie nicht in einem Bett) und sogar das erste Treffen mit Edwards Mutter, der Queen (†96). Doch einen Haken hatte die ganze Sache, die Beziehung sollte nämlich geheim bleiben. Edward wollte sein Privatleben für sich behalten und seine Liebste nicht dem Medienrummel aussetzen, den eine öffentliche Beziehung mit sich bringen würde. Und so konnte die junge Frau in den 20ern mit niemandem außer ihrer Familie und wenigen ausgewählten Nahestehenden über ihr wohl größtes Geheimnis sprechen. Die Öffentlichkeit hielt Prinz Edward für homosexuell Zwar lernten sie die Freunde des jeweils anderen kennen, doch über ihre Beziehung sprachen sie nie mit diesen. Und so fragte sich irgendwann auch die Presse, wie es um das Liebesleben von Charles' (77) Bruder steht. Sie kam zur Annahme: der Royal, der sich gegen das Militär und fürs Theater entschieden hatte und nie mit einer Partnerin an seiner Seite gesichtet worden war, muss wohl homosexuell sein. Wie Henshall berichtet, wurden ihm immer wieder Affären mit Schauspielern angedichtet, über die sie anfangs noch Witze machten. Irgendwann ging es dem Prinzen jedoch zu weit, sodass er sich sogar zu einem Statement bezüglich seiner sexuellen Orientierung gezwungen fühlte. Bacardi-Cola und Hot Pants im Buckingham-Palast Hinter den Kulissen nahm die Beziehung zu Ruthie weiter ihren Lauf. Was locker angefangen hatte, wurde zu einer ernsthaften Liebe und nach ihren Auftritten schlich sich die Schauspielerin nachts zu ihrem bereits schlafenden Edward ins Bett im Palast. Im Gegenzug besuchte der Royal seine heimliche Freundin auch in deren Wohnung, wo sie wie ein ganz normales Paar gemeinsam Pizza backten und TV schauten. Im Hintergrund jedoch stets mit der Angst, eines Tages erwischt zu werden. Im Buckingham Palast hatte sie laut eigenen Angaben bereits für Aufsehen gesorgt, als sie mit Hot Pants durch den Seiteneingang hereinkam. Sie stellte sich vor, wie ein Herr, die sie dort eines Tages traf, sich wohl gefragt habe, wer dieses Escort Girl in den Palast bestellt habe. Unbemerkt dagegen blieben wohl Henshalls nächtliche Triple-Bacardi-Cola-Spaziergänge durch die Flure des Palastes. Die geheime Beziehung sorgte für Schmerz und Drama So spaßig diese Anekdoten klingen, irgendwann begannen die Umstände, Edwards heimliche Freundin zu belasten. Es habe sie traurig gemacht, sich verstecken zu müssen und sie umso zuwendungsbedürftiger werden lassen. Etwas, das auch dem Prinzen auffiel. Die anfängliche Honeymoon-Phase war vorbei, die Konflikte begannen sich zu häufen. Er habe ihr klar gemacht, dass sie bei ihm nie allein an erster Stelle stehen könne, da immer auch sein Job als Royal im Weg stünde. Das habe er ihr nicht zumuten wollen, schreibt sie. Sein Verhalten ihr gegenüber habe sich mit der Zeit verändert, er habe eine Mauer aufgebaut, so Henshall. Edwards On-Off-Beziehung unter dem Deckmantel einer „Freundschaft“ Beenden konnten sie ihre Beziehung aber trotzdem nicht ganz, dafür waren sie bereits viel zu weit gegangen, hatten ihre Liebe schon viel zu sehr vertieft. Damit begann eine dramatische On-Off-Beziehung zwischen „Freundschaft“ und romantischer Beziehung. Sie bezeichneten sich laut Henshall nur noch als Freunde, schliefen aber trotzdem noch miteinander und schickten sich romantische Briefchen. Zum Valentinstag bekam sie von ihm Geschenke, sie hielten regelmäßig Kontakt und erklärten einander, wie sehr sie sich vermissten. Zettel an ihrem Spiegel erinnerte sie daran, ihn nicht anzurufen Um sich abzulenken und ihren Ex eifersüchtig zu machen, ließ sich die Musical-Darstellerin halbherzig auf andere Männer ein. Bis Edward sich nach längerer Funkstille wieder meldete und ihr gestand, dass er sie sehen wolle. Und siehe da: alles begann wieder von vorn. Er habe sie dennoch nur als normale Freundin bezeichnet, woraufhin sie – verletzt und enttäuscht – demonstrativ mit einem Freund von ihm geflirtet habe. An ihrem Spiegel habe lange Zeit die Notiz „NICHT EDWARD ANRUFEN!“ geklebt, um sie vor weiteren Fehlern zu bewahren. Erfolglos. Immer wieder zogen sie einander an, schickten sich Karten und ließen einander nie richtig los. Ihre körperliche Beziehung dauerte an, bis sie sie nach fünf Jahren hin und her irgendwann ausschleichen ließen. Nach fünf Jahren war es endgütlig vorbei So richtig beendet war das große Liebesdrama erst, als beide sich neu verliebten. Sie gingen sogar auf ein Doppeldate und scheinen, wenn man Ruthies Zeilen so liest, sich mit der Situation abgefunden zu haben. Und doch bleibt wohl immer ein Funken Nostalgie und der Gedanke „Was wäre wenn?“, wenn die beiden heute aneinander denken. Das schmälert jedoch nicht die Liebe, die Edward für seine Ehefrau Sophie empfindet, mit der er inzwischen bereits seit 27 Jahren verheiratet ist.