Prinz Harry und Meghan erkennen "katastrophalen Fehler"
Nach sechs Jahren in Kalifornien haben Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) erneut in Großbritannien Fuß gefasst. Im Gespräch mit GQ berichtete der Herzog von Sussex nun erstmals vom neuen Alltag seiner Familie auf britischem Boden – und dabei stehen vor allem die beiden Kleinen im Mittelpunkt. Archie und Lilibet besuchen demnach eine britische Schule und verbringen regelmäßig Zeit mit den Kindern langjähriger Familienfreunde. "Es ist schön", sagte Harry über die neue Routine und freute sich über die "endlosen Spieltreffen", die sich daraus ergeben. Der zweifache Vater will seinem Nachwuchs sowohl die britische als auch die amerikanische Lebensweise näherbringen. Vor allem aber sollen Archie und Lilibet jene Kindheitserfahrungen sammeln, die ihn selbst geprägt haben. Die Rückbesinnung auf Schule, Familie und Gemeinschaft deutet das Magazin als Eingeständnis eines "katastrophalen Fehlers": Das kalifornische Promileben habe die gewachsenen Bindungen und das Zugehörigkeitsgefühl in Großbritannien nicht ersetzen können.
Den Wechsel zwischen den beiden Ländern schildert der Royal als eine Art kulturellen Vergleich für seine Kinder. Er möchte Archie und Lilibet zeigen, wo er selbst aufgewachsen ist. In einem Gespräch mit Sängerin Joss Stone (39) betonte er laut GQ insbesondere drei Dinge: den Wert einer Gemeinschaft, die britische Schulbildung und das Aufwachsen im Kreis der Familie. "Ich möchte meinen Kindern bis zu einem gewissen Grad die Erfahrungen ermöglichen, die ich hatte", erklärte der Herzog. Die Rückkehr soll den Geschwistern außerdem engere Kontakte zu alten Freunden der Familie ermöglichen. Auch die Verbindung zu Harrys Herkunft und zur britischen Familiengeschichte soll dadurch gefestigt werden. Statt eines Lebens ausschließlich zwischen Pool und Pazifik prägen für Archie und Lilibet nun Schulalltag, Nachmittage mit Gleichaltrigen und ein fester Freundeskreis auf der Insel den Alltag.