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Prinz William schwänzt WM-Viertelfinale: Deshalb waren nur Kronprinz Haakon und König Philippe dabei

Sport

Besonders spannend war das royale Duell am Samstag (11.07.) zwischen Norwegen und England. Während die norwegischen Fans auf königliche Unterstützung bauen konnten, blieb der wohl bekannteste royale Fußball-Anhänger lieber zu Hause.

Ingrid Alexandra und Sverre Magnus haben es vorgemacht

Kronprinz Haakon von Norwegen reiste ins glutheiße Miami, um seinem Team um Star-Stürmer Erling Haaland persönlich die Daumen zu drücken. Schon beim Achtelfinal-Triumph gegen Brasilien sorgten seine Tochter, Prinzessin Ingrid Alexandra, und sein Sohn, Prinz Sverre Magnus, auf den Rängen und später in der Kabine für royalen Beistand. Genützt hat es nichts. Norwegen ist ausgeschieden.

William kommt erst zum Finale

Ganz anders bei den Engländern: Prinz William, bekennender Fußball-Enthusiast und Präsident des englischen Fußballverbands, hat die Reise nach Florida nicht angetreten. Für viele Fans war das eine kleine Enttäuschung - schließlich fiebert kaum ein Royal so leidenschaftlich mit seinen Mannschaften mit wie der britische Thronfolger.

Jüngstes Beispiel ist sein Stadion-Besuch beim Europa-League-Sieg seines Herzensvereins Aston Villa. Kleiner Trost: Bei einem möglichen Final-Einzug der "Three Lions" will der Prinz dann aber vor Ort dabei sein. Vielleicht lässt er sich auch das Halbfinale gegen Argentinien am Mittwoch (21.07.) nicht entgehen.

König Philippe unterstützt die "Roten Teufel"

Auch beim Kracher Spanien gegen Belgien am Freitag (10.07.) wurde es königlich. Philippe, König der Belgier, ließ sich das Viertelfinale in Los Angeles nicht entgehen und wollte die "Roten Teufel" höchstpersönlich unterstützen. Der belgische Monarch setzte damit ein deutliches Zeichen: Belgien will ins Halbfinale - auch wenn es am Ende nicht dafür reichte.

Spaniens König mit familiären Pflichten

Auf spanischer Seite blieb der königliche Platz auf der Tribüne hingegen leer. König Felipe VI. hatte einen ebenso wichtigen wie familiären Termin. Er begleitete gemeinsam mit Königin Letizia und Tochter Sofía Kronprinzessin Leonor bei einem wichtigen Meilenstein ihrer militärischen Ausbildung: der feierlichen Übergabe ihrer Offiziers-Patente.

Ganz auf Fußball verzichten mussten die spanischen Royals aber nicht. Das Königshaus schaute die Partie am Freitagabend (10.07.) gemeinsam im Fernsehen. Mitfiebern ja, aber eben nicht im Stadion.

Mit den Royals ins Finale?

Eines steht fest: Ob im Stadion oder vor dem Fernseher - Europas Royals sind im WM-Fieber. Vielleicht hat ihre Unterstützung den Mannschaften ja tatsächlich das entscheidende Quäntchen Glück auf dem Weg ins Halbfinale gebracht - und möglicherweise bald sogar darüber hinaus.

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