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Prinz William und Harry reagieren gleich auf Frage nach Diana-Buch

Allgemein

Schon vor der offiziellen Veröffentlichung am 22. September machten Auszüge aus dem Buch von Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer, Schlagzeilen. Gut 29 Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner berühmten Schwester erhebt der 62-jährige Adlige vor allem gegen König Charles III. schwere Vorwürfe.

Kein Kommentar

Dianas Söhne Prinz William und Prinz Harry gelten als hoffnungslos zerstritten. Ihre öffentlichen Reaktionen auf Spencers Werk ähneln sich dem US-Magazin People zufolge aber. Harry sei am Rande einer Veranstaltung der Hilfsorganisation WellChild von einem Reporter gefragt worden: „Haben Sie in den letzten Tagen mit Ihrem Onkel gesprochen?“ Antwort habe es keine gegeben. William habe einen Tag später auf eine ähnliche Frage („Und, was halten Sie vom Buch Ihres Onkels?“) auch keine Reaktion gezeigt.

In dem Buch mit dem Titel „Swan Song. Diana, meine Schwester“ hat Spencer viel Unerhörtes über seinen 77-jährigen Ex-Schwager zu sagen. Unter anderem, dass der einst schon als „ewiger Thronfolger“ verspottete Charles keinen Hehl aus seiner Ungeduld gemacht haben soll, seine Mutter Queen Elizabeth II. zu beerben. Demnach soll Charles bei der Trauerfeier für Spencers Vater 1992 sein Herz ausgeschüttet haben: „Du hast so ein Glück!“, soll Charles dem trauernden Spencer gesagt haben. Als dieser sich verdattert gezeigt habe, soll der damalige Thronfolger hinzugefügt haben: „Weil du so früh erbst, meine ich.“

Dann soll sich Charles richtiggehend in Rage geredet und beschwert haben, dass er mit 43 Jahren noch immer nichts geerbt habe und von seinen Eltern behandelt werde wie ein kleines Kind. „Bei diesen Worten stampfte er mit dem Fuß auf, sodass er mich ehrlich gesagt in der Tat an ein kleines Kind erinnerte, und zwar an ein ziemlich bockiges“, schreibt Spencer in seinem Buch.

Bedenken von William und Harry

Spencer habe seine Neffen William und Harry über die Arbeit an dem Buch informiert, sagte er dem People-Magazin. Beide hätten sich hinsichtlich der Darstellung ihres Vaters besorgt gezeigt. „Ja, es gab Bedenken“, so Spencer zu People. „Ich meine, ich möchte nicht, dass das jetzt übertrieben klingt, aber es gab eine ganze Menge, was ich noch hätte einbringen können, worauf ich aber verzichtet habe. Wenn ich ein skandalträchtiges Buch über Prinz Charles oder König Charles, wie er jetzt heißt, schreiben wollte, wäre das wirklich ein echter Knaller, aber das ist nicht meine Absicht.“

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