Prinzessin Astrid wählte in der Liebe ihren eigenen Weg
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Prinzessin Astrid wählte in der Liebe ihren eigenen Weg
Von: Anna Maria Pejsek
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Prinzessin Astrid ist mit 94 Jahren gestorben. Warum die Schwester von König Harald für die Liebe mit royalen Regeln brach.
Das norwegische Königshaus trauert: Prinzessin Astrid von Norwegen (†94) ist am 11. September 2026 gestorben. Mit ihr verliert die Königsfamilie die ältere Schwester von König Harald und zugleich das letzte noch lebende Kind von König Olav V. und Kronprinzessin Märtha. Auch in der Liebe hatte die Royal ihren ganz eigenen Weg gewählt: 1961 gab sie Johan Martin Ferner das Jawort – keinem Adeligen, sondern einem norwegischen Segler und Geschäftsmann.
Fünf Kinder bekam das Paar im Laufe der Jahre. Ihre ältere Schwester Prinzessin Ragnhild hatte ebenfalls einen Bürgerlichen geheiratet und war anschließend nach Brasilien gezogen. Astrid dagegen blieb – und hielt an ihrer Rolle im norwegischen Königshaus fest, berichtet Svensk Dam.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de.
Trotz der bürgerlichen Ehe durfte Astrid ihren Prinzessinnentitel behalten. Von da an trat sie als Prinzessin Astrid, Frau Ferner auf – eine Bezeichnung, die ihr royales Leben mit dem Alltag einer bürgerlich verheirateten Frau verband. Über Jahrzehnte hinweg repräsentierte sie das Königshaus bei offiziellen Anlässen und nahm ihre Aufgaben bis ins hohe Alter wahr. Anlässlich ihres 93. Geburtstags erklärte sie in einem Interview mit NRK: „Das ist nicht beeindruckend, denn es macht Spaß und ist schön, sich nützlich machen zu können.“ Über das Gespräch berichtete auch Svensk Dam. Mit ihren Auftritten zeigte Astrid, dass ihre Ehe mit einem Mann ohne Adelstitel und ihre Stellung innerhalb der Königsfamilie nebeneinander bestehen konnten. Der Segler und Geschäftsmann starb bereits 2015 im Alter von 87 Jahren. Astrid lebte danach noch mehr als elf Jahre ohne ihren Ehemann.