Prinzessin Leonor: Großer Wirbel in Spanien zum Start vom Studium in Madrid
Leonor startet Uni "mit großer Begeisterung"
Nach drei Jahren Militärausbildung startet die Kronprinzessin nun ihr Studium der Politikwissenschaft. Damit rundet sie ihre Ausbildung zur spanischen Thronfolgerin ab. Als sie am Montag (7. September) kurz vor neun Uhr den Campus betritt, ist es für diese Uhrzeit dort schon ungewöhnlich voll: Es hat sich herumgesprochen, dass die Kronprinzessin kommt.
Sie wird mit Applaus und Willkommens-Rufen begrüßt und erklärt, dass sie diesen Tag "mit großer Begeisterung" beginnt.
Keine Ausnahmen für die Thronfolgerin
Eine Sonderrolle wird es für die 20-Jährige aber nicht geben, bekräftigt Angel Arias, Rektor der Universität Carlos III: Ihr Tag werde "ganz normal verlaufen, genau wie für die anderen Studierenden." Leonors erste Vorlesung: Rechtstheorie.
Auch ihr Look signalisierte Normalität: Mit Zopf, Jeans und einer kurzärmeligen Bluse hätte die Prinzessin fast als ganz normale Studentin durchgehen können. Wäre da nicht die offizielle Begrüßung von Universitäts- und Fakultätsvertretern gewesen - und natürlich die vielen Kameras.
Leonor kann "andere Lebensweisen kennenlernen"
Für Leonors Kommilitoninnen und Kommilitonen kein Grund zur Aufregung. Sie wünschen der Kronprinzessin alles Gute.
Das Studium sei für sie "eine Gelegenheit, andere Lebensweisen kennenzulernen und sich als Teil der Gruppe zu fühlen, nicht beobachtet", erzählt eine Mitstudentin der spanischen Hola. "Das Studium ist eine wunderbare Lebensphase, und ich hoffe, sie genießt sie", ergänzt eine andere.
Die Kronprinzessin reist nicht zu König Haralds Beerdigung
Trotz des Studienalltags, der nun für Leonor beginnt, ist klar: Als spanische Thronfolgerin muss sie regelmäßig auch offizielle Termine und Verpflichtungen wahrnehmen.
Doch die erste Uni-Woche hat sie sich freigeschaufelt und reist daher anders als ihre Thronfolger-Kollegen Amalia der Niederlande und Christian zu Dänemark nicht zu König Haralds Beerdigung nach Norwegen.