Profis des VfB Stuttgart drohen Geldstrafen! Fehlstart hat offenbar Konsequenzen
Wie die Sport Bild berichtet, untersagen die Schwaben den Profis künftig, mit ihren privaten Fahrzeugen auf das Vereinsgelände zu fahren. Den Luxuswagen wie ein roter Ferrari, ein schwarzer Rolls-Royce Cullinan oder ein violettfarbener McLaren sollen ausnahmslos den Dienstautos der Marken Mercedes und Porsche weichen.
Demnach wurden die Spieler im Oktober schriftlich dazu aufgefordert, andernfalls drohen empfindliche Geldstrafen. Zum einen sollen die beiden Autohersteller, die beide jeweils etwas mehr als zehn Prozent der Anteile besitzen, auf mehr Repräsentation pochen. Zum anderen wolle die sportliche Führung um Geschäftsführer Alexander Wehrle, Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner den Fokus auf den sportlichen Erfolg lenken.
Daran hakt es zumindest in der Bundesliga aktuell gewaltig. Nach sechs Spielen stehen lediglich sechs Punkte zu Buche - und damit weniger als in der Champions League. Nach dem 1:1 gegen Atletico Madrid haben die Stuttgarter bereits sieben Punkte in der Königklasse auf dem Punkte. Weil es einmal mehr - auch in Überzahl - an Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor fehlte, haderten Deniz Undav und Co. anschließend sogar mit dem verpassten Dreier.
Auch Sebastian Hoeneß greift durch: Was macht der Trainer des VfB Stuttgart jetzt anders?
Derweil soll auch Trainer Sebastian Hoeneß die Zügel angezogen haben. Laut der Sport Bild seien die Trainingseinheiten inzwischen länger und deutlich intensiver. Neben Diagonalläufen über den gesamten Platz ohne Ball stünden aktuell auch viele Zweikampfübungen auf dem Tagesprogramm, da der VfB-Coach mit der aktuellen Quote unzufrieden sei.
Auch habe Hoeneß seine Vorgehensweise bei der Kommunikation mit der Mannschaft verändert. Individuelle Fehler werden dem Bericht zufolge vor versammelter Mannschaft anstatt wie zuvor in Einzelgesprächen benannt. Eine weitere Maßnahme, die als klare Warnung an das Team zu verstehen ist: Kein Stammplatz ist mehr sicher.