DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,07 % 64.354,24 USD 09:10:17 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Proteste wegen entlassenem Verteidigungsminister

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Proteste gegen Selenskyjs Personalentscheidungen reißen nicht ab Von: Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Drohnenstreitkräfte setzen Angriffe fort. Wieder schwere Verluste für Russland. Proteste in Kiew. Der Ticker. Update, 15:21 Uhr: Der Kreml hat am Freitag US-Geheimdiensterkenntnisse über angebliche russische Versuche, in amerikanische Wahlen einzugreifen, „entschieden“ zurückgewiesen. Die Stellungnahme erfolgte, während US-Präsident Donald Trump strengere Wahlgesetze forderte und erneut – ohne belastbare Belege – vor angeblichen Schwachstellen im US-Wahlsystem warnte. In einer rund 25-minütigen Rede im Weißen Haus hatte Trump am Donnerstag Zweifel an der Integrität des US-Wahlprozesses geäußert. Er sagte, das System sei anfällig für Manipulation und Einflussnahme aus dem Ausland – etwa durch China, den Iran und Russland. Zugleich kündigte der Präsident an, Geheimdienstdokumente freizugeben, die die Fähigkeiten ausländischer Regierungen beschreiben sollen, „die US-Wahlinfrastruktur zu kompromittieren“. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte dazu vor Journalisten, „Russland hat sich niemals in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingemischt“. „Und wir erwarten, dass niemand versuchen wird, sich in unsere einzumischen.“ Ukraine-Krieg aktuell: Demos in Kiew gehen weiter Update, 13:57 Uhr: In Kiew und anderen Städten der Ukraine dauern Demonstrationen gegen die Personalpolitik von Präsident Wolodymyr Selenskyj den dritten Tag in Folge an. Die Demonstranten fordern vor allem die Wiedereinsetzung des entlassenen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform meldete. Viele verlangten auch eine Entlassung des Oberkommandierenden der Armee, Olexander Syrskyj. Gemeinsames Zeichen der Proteste waren die Losungen auf braunen Papptafeln. Update, 13:15 Uhr: Der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) hat vor einer Intensivierung des russischen Drohnenterrors in Frontgebieten gewarnt. Russlands Streitkräfte haben demnach den Befehl erhalten, Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine sowie in Grenzregionen zu verstärken. Angeblich sollen dabei ferngesteuerte Drohnen wie Molnija-1, Molnija-2, Geran-Seeker, Gerbera-Seeker, Lancet sowie weitere unbemannte Systeme eingesetzt werden, um Ziele aufzuspüren und zu treffen. Besonders im Visier: Tankstellen, Lastkraftwagen und Personenfahrzeuge. Der HUR betonte: „Der Befehl russischer Kommandeure zur Intensivierung des Drohnenterrors in den Frontgebieten stellt eine reale Bedrohung für die Zivilbevölkerung der Ukraine dar.“ Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Russischer Drohnenangriff in der Südukraine Update, 12:25 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf ⁠die Hafeninfrastruktur der südukrainischen Stadt Mykolajiw sind den Behörden zufolge zwei Menschen getötet worden. Zudem seien drei zivile Schiffe unter ausländischer Flagge beschädigt worden, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit. ​Bei den Todesopfern handele ⁠es sich um zwei ukrainische Staatsbürger, die sich an Bord eines der ausländischen Schiffe befunden hätten. Zudem musste der staatliche ⁠ukrainische Energiekonzern Naftogaz nach einem russischen Drohnenangriff die Arbeiten ​an einer Gasförderanlage in ⁠der nordöstlichen Region Charkiw ‌einstellen. Ukraine-Krieg aktuell: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen Update, 11:30 Uhr: Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut mehrere Menschen in der Ukraine getötet und verletzt worden. „In Odessa wurden zwei Menschen getötet“, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. Es gebe auch fünf Verletzte. Bei einem Luftangriff in der Region Saporischschja seien zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Insgesamt hat Russland laut Selenskyj in der Nacht mehr als 130 Drohnen und acht Raketen eingesetzt. Betroffen gewesen seien mehrere Regionen. Gegen die Region Sumy im Nordosten habe Russland 15 Gleitbomben eingesetzt. Es gebe einen Verletzten. Wohnhäuser und andere zivile Infrastruktur seien beschädigt worden. Ukraine-Krieg aktuell: Drohnentruppen treffen zwölf russische Schiffe Kiew setzt im Ukraine-Krieg seine Angriffe auf die Schattenflotte von Wladimir Putin weiter fort. Die Drohnenstreitkräfte nahmen heute erneut zwölf weitere Schiffe im Schwarzen Meer ins Visier. Nach ukrainischen Angaben wurden neun Frachter, zwei Tanker ​und ein Schlepper attackiert. Seit Beginn der Operation am 6. Juli wurden damit insgesamt 159 Schiffe beschädigt, 117 im Asowschen Meer und 42 im Schwarzen Meer. Das erklärte Ziel der Operation ist laut Kommandeur Robert Browdi „eine unheilbare Lähmung der Logistik“ für Öl, Treibstoff und Fracht, die unter Umgehung internationaler Sanktionen transportiert werde. „Jedes selbstfahrende Schiff in eine auf dem Meer treibende Barke verwandeln, blind und taub. Das Ziel ist nicht, das Wasser mit Ölflecken zu verschmutzen, also wird es keine Rumpfbrüche geben“, sagte Browdi laut der Ukrainska Prawda. Verluste für Russland Am Morgen hat Kiew neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1370 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,42 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 65 Artilleriesysteme, sieben Mehrfach-Raketenwerfer und einen Hubschrauber zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.425.990 (+1370 zum Vortag) Panzer: 12.148 (+4) Artilleriesysteme: 46.084 (+65) Mehrfach-Raketenwerfer: 1943 (+7) Luftabwehrsysteme: 1496 (+4) Hubschrauber: 394 (+1) Drohnen: 412.884 (+1879) Marschflugkörper: 4909 (+3) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Proteste in der Ukraine Unterdessen hat das ukrainische Parlament eine neue Regierung gewählt. Für die Ernennung von Ministerpräsident Serhij Korezkyj stimmte eine deutliche Mehrheit von 289 Abgeordneten. Korezkyj, der bislang den staatlichen Energiekonzern Naftogaz leitete, soll das Land auf den nächsten Winter vorbereiten. Korezkyjs Ernennung lief weitgehend geräuschlos ab. Aber die geplante Ablösung des populären Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow gerät zur Schlammschlacht. In Kiew und ⁠anderen Städten gingen mehr als tausend Menschen auf die Straße, um die Wiedereinsetzung des 35-Jährigen zu fordern. Nach seiner Entlassung warf er dem Armeechef Oleksandr ⁠Syrskyj vor, Reformen zu blockieren und das Land zu spalten. Syrskyj, der wegen seiner rigiden Führung und hoher ​Truppenverluste in der Kritik steht, wies ⁠die Vorwürfe zurück und rief dazu ‌auf, sich auf die Verteidigung des Landes zu konzentrieren. Als neuen Verteidigungsminister hat Selenskyj nun den Geheimdienstler Jewhenij Chmara vorgeschlagen. Chmara leitete den Geheimdienst SBU seit Januar geschäftsführend. Chmara übernehme das Amt zunächst kommissarisch, teilte Selenskyj ‌mit. Das Parlament solle die Personalie später endgültig bestätigen. (Quellen: dpa, AFP, Reuters) (cs)

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