DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

PS Store: Vorbereitung auf die digitale Zukunft? Sony nimmt wohl lange geforderte Anpassung vor

Technologie

Anfang des Monats schreckte Sony die Branche und viele Spieler mit der Ankündigung auf, die Disc endgültig abzuschaffen und PlayStation-Spiele ab Anfang 2028 nur noch über den PlayStation Store oder als Download-Codes im Einzelhandel anzubieten. Wie die vergangenen Tage gezeigt haben, ist ein Abebben der Proteste vorerst nicht in Sicht. Allerdings äußerten sich nicht nur Sammler kritisch zum Ende der Disc beziehungsweise der physischen Medien. Zahlreiche Spieler verwiesen zudem darauf, dass das PlayStation Network und damit auch der PlayStation Store in vielen Ländern entweder gar nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind. Ein Bereich, in dem Sony dabei anderen Anbietern wie Steam oder Xbox hinterherhinkt, ist die Unterstützung regionaler Währungen im PlayStation Store. In einigen Ländern erfolgen Käufe trotz lokaler Währungen weiterhin in US-Dollar. Dadurch können zusätzliche Umrechnungen und Schwankungen durch Wechselkurse entstehen, was in der Vergangenheit immer wieder für Kritik sorgte. Aktuellen Berichten zufolge könnte Sony angesichts der rein digitalen PlayStation-Zukunft in diesem Bereich jedoch endlich nachbessern. Sony erweitert regionale Währungen im PlayStation Store Wie Spieler berichten, soll Sony in ausgewählten Regionen damit beginnen, den PlayStation Store auf die jeweilige Landeswährung umzustellen. Entsprechende E-Mails erreichen aktuell beispielsweise Spieler aus Mexiko, wie ein Nutzer im Forum ResetEra berichtet. Die Umstellung soll den Einkauf im PlayStation Store vereinfachen, da Kunden Preise, Abbuchungen und Rechnungen künftig direkt in ihrer Landeswährung sehen können. In Mexiko informiere Sony die Nutzer darüber, dass der PlayStation Store künftig Preise in mexikanischen Pesos statt US-Dollar anzeigen wird. Nach Abschluss der Migration sollen alle Kosten und Belege in der jeweiligen Landeswährung erscheinen, wodurch Währungsumrechnungen entfallen. Für die Umstellung plant Sony jedoch vorübergehende Wartungsarbeiten. Der PlayStation Store in den betroffenen Regionen wird laut den von den Nutzern veröffentlichten E-Mails vom 18. bis zum 20. August 2026 nicht erreichbar sein. Während dieser Zeit können Nutzer keine Käufe tätigen und ihre Wallets weder per Kreditkarte noch per Debitkarte oder anderen Zahlungsmethoden aufladen. Zudem weist Sony darauf hin, dass Käufe über den PlayStation-3-Store in den jeweiligen Regionen ab dem 18. August 2026 nicht mehr möglich sein werden. Weitere Kritik an der digitalen PlayStation-Zukunft Die Umstellung deutet darauf hin, dass Sony die Unterstützung lokaler Währungen künftig auf weitere internationale Märkte ausweiten könnte. In einigen Regionen rechnet der PlayStation Store weiterhin in US-Dollar ab und wendet erst beim Kauf lokale Steuern sowie Wechselkurse an, statt Preise direkt in der jeweiligen Landeswährung anzuzeigen. Die Abrechnung in US-Dollar statt der lokalen Währungen ist jedoch nicht der einzige Kritikpunkt, den Spieler angesichts der rein digitalen PlayStation-Zukunft zuletzt ansprachen. Ein weiteres Problem ist Sonys strikte Handhabung der Regionen, in denen ein PlayStation-Network-Account registriert wurde. Da Nutzer ihren PSN-Account nach einem Umzug in ein anderes Land nicht übertragen können, stehen betroffene Spieler vor einem Dilemma. Zum einen ermöglicht Sony keine nachträgliche Änderung der Region eines bestehenden PSN-Kontos und empfiehlt stattdessen, ein neues Konto anzulegen. Dadurch würden Nutzer jedoch den Zugriff auf bereits erworbene Inhalte, Freundeslisten und Trophäen verlieren. Laut den PSN-Richtlinien ist es zudem nicht erlaubt, einen Account aus einem Land zu verwenden, in dem der Nutzer nicht mehr lebt. Zwar ging Sony bislang nicht aktiv gegen Verstöße gegen diese Vorgaben vor, viele Spieler befürchten dahingehend jedoch mögliche Einschränkungen in der Zukunft.

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