DAX +1,40 % 25.817,18 Pkt 12:45:19 MDAX +0,11 % 32.278,03 Pkt 12:45:25 Euro Stoxx 50 +0,99 % 6.407,16 Pkt 12:45:15 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,30 % 4.112,40 USD 12:50:06 Silber -1,01 % 58,22 USD 12:50:22 Brent +0,66 % 89,62 USD 12:40:35 WTI +0,78 % 84,24 USD 12:50:15 Bitcoin -1,34 % 63.859,87 USD 13:00:21 EUR/USD +0,33 % 1,15050 USD 13:00:24 EUR/GBP -0,26 % 0,85560 GBP 13:00:26 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 13:00:24 EUR/JPY -1,73 % 184,008 JPY 13:00:25

PS5: Neue Auslieferungszahl enthüllt - Quartalsabsatz sinkt, Umsatz pro Gerät steigt

Technologie

Sony hat im Rahmen des Geschäftsberichtes für das am 30. Juni 2026 beendete Geschäftsquartal neue Absatzzahlen zur PS5 vorgelegt. Weltweit wurden demnach 95,3 Millionen Konsolen ausgeliefert. Im abgelaufenen Quartal kamen damit 1,6 Millionen Einheiten hinzu. Das sind 0,9 Millionen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für ein sechstes Konsolenjahr ist dieser Verlauf typisch. Doch auch die aktuelle Preissituation dürfte einen Einfluss haben: Konsolen wurden zuletzt teurer statt zyklustypisch günstiger. 66,1 Millionen Spiele und leicht sinkender Digitalanteil Parallel dazu meldet Sony 125 Millionen monatlich aktive Nutzer im PlayStation Network, ein Plus von zwei Millionen gegenüber dem Vorjahresquartal. Gegenüber den vorherigen zwei Quartalen ist es allerdings ein Rückgang. Im dritten und vierten Quartal des vergangenen Finanzjahres waren es 133 bzw. 126 Millionen PSN-Nutzer. PS5- und PS4-Titel zusammen verkauften sich publisherübergreifend in den drei Monaten 66,1 Millionen Mal, ein leichter Anstieg um 0,2 Millionen. Davon entfielen glatte sechs Millionen auf First-Party-Titel. Der Anteil digitaler Vollversionen lag bei 82 Prozent. Ein Jahr zuvor war es ein Prozentpunkt mehr. Das Geschäftsjahr 2025 bis Ende März 2026 schloss Sony mit einem Digitalanteil von 78 Prozent ab. Umsatz stagniert, Gewinn steigt Der Segmentumsatz von Game & Network Services lag im vergangenen Quartal bei 937,1 Milliarden Yen gegenüber 936,5 Milliarden im Vorjahresquartal. Das sind umgerechnet jeweils rund 5 Milliarden Euro. Gleichzeitig legte Sony Interactive Entertainment beim Gewinn zu: Das Betriebsergebnis des Segments stieg von 148,0 auf 202,0 Milliarden Yen (etwa 1,1 Milliarden Euro). Es ist ein Plus von 36,5 Prozent bei praktisch unverändertem Umsatz. Die Verschiebung weg von margenschwacher Hardware hin zu Abos und Add-on-Content zahlt sich offensichtlich aus. Interessant wird es bei der Zusammensetzung: Der Hardware-Absatz fiel, wie eingangs erwähnt, von 2,5 auf 1,6 Millionen Einheiten und damit um 36 Prozent. Zugleich sank der Hardware-Umsatz nur um 9,8 Prozent. Rein rechnerisch ergeben sich daraus 86.000 Yen (rund 466 Euro) pro Einheit gegenüber etwa 61.000 Yen (330 Euro) im Vorjahr. Zu beachten ist: Bei den Stückzahlen erfasst Sony nur die PS5, der Umsatz enthält auch PS4-Konsolen. Allerdings werden letztere nicht mehr ausgeliefert. Auf die Durchschnittsbeträge haben unter anderem Preiserhöhungen und ein unterschiedlicher Anteil der PS5 Pro einen Einfluss. Peripherie und PlayStation VR laufen neben anderen Posten unter „Others“ und kamen in den drei Monaten bis zum 30. Juni 2026 auf 63,6 Milliarden Yen bzw. rund 344 Millionen Euro. Network Services und Add-on-Content tragen das Geschäft Die Network Services legten im vergangenen Quartal um 36,0 Milliarden Yen (rund 195 Millionen Euro) zu, ein Plus von 20,9 Prozent. Ihr Anteil am Segmentumsatz stieg von 18,4 auf 22,3 Prozent bzw. rund 1,13 Milliarden Euro. Bei der Software zeigt sich ein anderes Muster: gleich viele verkaufte Spiele, aber weniger Umsatz. Die Erlöse aus digitalen Vollversionen sanken um 3,8 Prozent auf 192,0 Milliarden Yen (rund 1 Milliarde Euro). Das deutet auf niedrigere Realisierungspreise hin, also mehr Rabattaktionen, mehr Katalogtitel und weniger verkaufte Neuerscheinungen. Der First-Party-Anteil fiel von 10,5 auf 9,1 Prozent. Die größte Einzelposition im Segment ist der Add-on-Content mit 293,2 Milliarden Yen (rund 1,6 Milliarden Euro). Damit liegt dieser Bereich über den digitalen Vollspielen und über den Network Services. Live-Service-Angebote und Mikrotransaktionen bilden also den eigentlichen Kern des Geschäfts, nicht mehr der reine Spieleverkauf. Der physische Verkauf schrumpft weiter: Mit 20,5 Milliarden Yen (rund 111 Millionen Euro) macht er nur noch 3,9 Prozent des Software-Umsatzes aus. Die Download-Quote von 82 Prozent (nach Stückzahlen) liegt leicht unter den 83 Prozent des Vorjahres und den 85 Prozent aus dem vierten Quartal des Vorjahres. Dieser kleine Rückgang dürfte am Titel-Mix liegen und ist keine Trendwende. Mehr rund um Sony Interactive Entertainment: Sony hat zudem die Jahresprognose für das PlayStation-Segment angehoben: auf 4.540 Milliarden Yen Umsatz (rund 24,6 Milliarden Euro) und 660 Milliarden Yen Betriebsergebnis (rund 3,6 Milliarden Euro). Beim Ergebnis sind das zehn Prozent über der Mai-Schätzung, beim Umsatz knapp drei Prozent.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren