DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

PS6: Effizienz statt hoher Rohleistung? Leak liefert mögliche Details zur Hardware

Technologie

Während Sony zur PS6 weiterhin schweigt, lieferte die Gerüchteküche in den vergangenen Monaten immer wieder unbestätigte Details zur möglichen Hardware der nächsten PlayStation-Generation. Die bisherigen Hinweise sprechen unter anderem von neuer AMD-Hardware, GDDR7-Speicher und einem möglichen Veröffentlichungszeitraum Ende 2027 oder Anfang 2028. Gleichzeitig verdichten sich die Anzeichen, dass Sony bei der PS6 nicht nur auf maximale Leistung, sondern auch auf Effizienz und kontrollierte Produktionskosten achten könnte. Darauf deutet auch ein möglicher Leak hin, auf den die Hardware-Insider von Moore’s Law Is Dead (kurz: MLID) in der aktuellen Ausgabe des „Broken Silicon Podcast“ (via The Game Post) eingehen. In diesem Zusammenhang sprechen die Insider davon, dass die APU der PS6 weniger Energie verbrauchen könnte als das aktuelle PS5-Modell, während die Konsole selbst mit mehr Arbeitsspeicher ausgestattet sein soll. Leak liefert mögliche Hardware-Details Anschließend präsentierte Tom von Moore’s Law Is Dead eine Grafik mit technischen Details zur PS6-Hardware, die den Insidern laut eigenen Angaben von einer zuverlässigen Quelle zugespielt wurde. Den präsentierten Zahlen zufolge soll der Chip der PS6 eine Fläche von rund 280 mm² besitzen, in TSMCs 3-nm-Fertigungsverfahren hergestellt werden und eine Leistungsaufnahme von etwa 160 Watt erreichen. Die geplante Architektur soll zudem 54 RDNA-5-Grafikeinheiten enthalten, von denen zwei deaktiviert sind, und acht Zen-6c-Prozessorkerne (einer deaktiviert) umfassen. Zwei zusätzliche, besonders sparsame Zen-6-Kerne sollen dabei vor allem Aufgaben des Betriebssystems übernehmen. Für den Arbeitsspeicher nennt die Grafik eine 160-Bit-Anbindung an GDDR7-Speicher mit 32 Gbit/s, was eine theoretische Speicherbandbreite von 640 GB/s ermöglichen würde. Die genannten Werte könnten dabei tatsächlich darauf hindeuten, dass die PS6-APU möglicherweise weniger Strom verbrauchen wird als der Chip der PS5. Die angegebenen 160 Watt beziehen sich dabei allerdings nur auf die Orion-APU selbst und nicht auf den vollständigen Energieverbrauch der Konsole, da bei der Rechnung zusätzliche Komponenten wie Speicher, Kühlung und die Stromversorgung berücksichtigt werden müssen. Tom geht auf Basis eigener Schätzungen außerdem davon aus, dass der neue Chip rund 40 US-Dollar mehr kosten könnte als das PS5-Pendant. Gleichzeitig betonte er, dass es sich bei der PS6-APU um ein vergleichsweise kompaktes Design handeln wird. Mehr Speicher und Effizienz statt maximaler Rohleistung? Besonders interessant sei der Ansatz, den Sony damit offenbar verfolgen könnte. Der größere Arbeitsspeicher der PS6 würde Entwicklern mehr Platz für größere Spielwelten, detailliertere Grafiken und zusätzliche Hintergrundprozesse bieten. Gleichzeitig könnte ein effizienterer Chip dabei helfen, die Wärmeentwicklung und Herstellungskosten besser unter Kontrolle zu halten. Statt einfach immer größere und teurere Hardware zu verbauen, könnte Sony also versuchen, Leistung und Effizienz besser auszubalancieren – ähnlich wie es das Unternehmen bereits bei der PS5 Pro mit der PSSR-Technik macht, die trotz geringerer interner Auflösung für eine bessere Bildqualität sorgt. Angesichts der weiterhin angespannten Lage bei Speicherkomponenten geht Tom von Moore’s Law Is Dead davon aus, dass Sony im schlimmsten Fall gezwungen sein könnte, die PS6 zum Start mit Verlust zu verkaufen – selbst dann, wenn die RAM-Kosten bis zum Marktstart noch um 20 Prozent sinken sollten. Für Sony wäre ein solcher Schritt jedoch leichter zu verkraften als beispielsweise für Konkurrenten wie Valve, die aufgrund deutlich geringerer Abnahmemengen höhere Preise für Speicherkomponenten zahlen müssten. Außerdem könnte Sony mögliche Verluste durch Einnahmen aus Spielen und anderen Diensten rund um die PlayStation-Plattform wieder ausgleichen.

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