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PS6 Handheld: Kein Schnäppchen für unterwegs? Leaker warnt vor happigem Preisschild

Technologie

Die offizielle Enthüllung der PS6 lässt nach wie vor auf sich warten, doch mit Blick auf den möglichen Verkaufspreis der kommenden Next-Gen-Konsole zucken zahlreiche Fans schon jetzt zusammen.

Analysten befürchten, dass die PS6 zum Start mindestens 1.000 US-Dollar kosten könnte. Und verwundern würde das wohl niemand. Immerhin nähern sich selbst die aktuellen Konsolen nach den jüngsten Preiserhöhungen immer mehr der vierstelligen Grenze. So ist die PS5 Pro aktuell nur noch knappe 100 Euro vom 1.000-Euro-Preisschild entfernt.

Wer nun aber glaubt, der gemunkelte PS6-Handheld, der begleitend zur stationären Konsole erscheinen soll, könnte einen preiswerteren Einstieg in die Next-Gen bieten, sollte seine Hoffnung besser wieder zurückschrauben.

PS6-Handheld für unter 600 US-Dollar? „Definitiv nicht machbar“

So war es jetzt der renommierte AMD-Hardware-Insider Kepler_L2, der in einem NeoGAF-Beitrag (via Wccftech) klarstellte, dass auch der PS6-Handheld mit einem stolzen Preis daherkommen wird. Die klare Ansage des Leakers: Ein Verkaufspreis unter der Grenze von 600 US-Dollar sei unter den aktuellen Marktbedingungen reines Wunschdenken.

Die Ursache dafür ist wenig überraschend: Durch den anhaltenden KI-Boom kaufen Tech-Giganten den schnellen LPDDR5X-Arbeitsspeicher förmlich leer, um die KI-Modelle in ihren Rechenzentren möglichst effizient betreiben zu können.

Und wie Kepler anführt, ist genau dieser Speicher aufgrund seines geringen Stromverbrauchs auch das Herzstück des PS6‑Handhelds. Auf direkte Nachfrage, ob ein Einstiegspreis von 600 US-Dollar für die portable PS6 realistisch sei, antwortete der Insider dementsprechend unmissverständlich.

„600 Dollar sind derzeit definitiv nicht machbar. Bei LPDDR-Arbeitsspeicher sehen wir aktuell die größten Preisanstiege, da er in sehr vielen Rechenzentrum-Produkten verbaut wird“, so Kepler.

Verkauft Sony die PS5 und PS5 Pro bereits ohne Gewinnmarge?

Unterdessen machen die steigenden Kosten bekanntlich auch vor den Regalen der aktuellen Konsolengeneration keinen Halt. So mussten sowohl Sony als auch Microsoft und Nintendo bereits die Preise – teils sogar mehrfach – für ihre Konsolen erhöhen, da auch der für stationäre Konsolen genutzte GDDR6-Speicher deutliche Preissprünge verzeichnet.

Auf die Frage aus der Community, wie es um die Subventionierung der PS5 und PS5 Pro steht, gab der Leaker einen Einblick in die aktuell ziemlich angespannte Lage: „Die RAM-Preise schwanken derzeit stark und ich weiß nicht, wie gute Verträge Sony aushandeln konnte. Es ist schwer zu sagen, aber sie verkaufen höchstwahrscheinlich zum Selbstkostenpreis oder nur knapp darüber.“

Immerhin scheint die jüngste Preiserhöhung der PS5 und PS5 Pro im April dieses Jahres die vorerst letzte gewesen zu sein: Sony-CFO Hiroki Totoki hatte bereits in der ersten Jahreshälfte betont, dass man sich ausreichend Speicherkontingente für das aktuelle Verkaufsjahr gesichert hat. Ein weiterer Preisschock für die PS5 scheint somit vom Tisch.

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