DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,90 % 62.834,07 USD 23:26:47 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:27:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 23:27:21 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:27:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:27:21

PS6: Sony möchte nicht mit „erheblichen Verlusten“ verkaufen - wie teuer wird sie?

Technologie

Bei einer Fragerunde rund um die Game-&-Network-Services-Sparte von Sony wollte ein Teilnehmer wissen, wie der japanische Konzern die künftigen Hardware-Preise und deren Rentabilität einschätzt. Es ist eine Frage, die auch Konsumenten gern beantwortet hätten. Denn mit der laufenden RAM-Krise deutet sich im Zuge der PS6-Einführung die bislang teuerste Konsolengeneration an. Sony beantwortete die Frage zwar nicht explizit mit Preisdetails, machte aber zunächst deutlich, dass die Hardware als Grundlage für das Spielerlebnis gilt. Konsolen sind demnach nicht vom Tisch. Man möchte außerdem dafür sorgen, dass Nutzer den Wert der angebotenen Geräte erkennen. Sony möchte Kostensteigerungen nicht allein tragen Doch wie steht es um die Kosten, die auf Spieler zukommen? Zur Preispolitik deutete Sony an, dass die höheren Komponentenpreise zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden. „Was die Preisgestaltung angeht, ist es für uns unrealistisch, alle gestiegenen Komponentenkosten aufzufangen“, so Sony. Außerhalb Japans habe man deshalb einige Preise angehoben. Trotzdem laufe der Verkauf „planmäßig“ und ein Nachlassen der Nachfrage sehe der Konzern nicht. Vom Markt kamen zuletzt allerdings andere Signale. Sony weiter: „Grundsätzlich beabsichtigen wir nicht, Hardware mit erheblichen Verlusten zu verkaufen. Gleichzeitig beobachten wir den Markt aufmerksam und überprüfen unsere Vorgehensweise fortlaufend. Wir halten es für wichtig, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass unsere Kunden den Wert, den wir im Verhältnis zum Preis bieten, rundum verstehen.“ Das heißt, Sony scheint weiterhin mit einem Modell zu planen, das subventioniert ist. Das ist bei Konsolen eine klassische Herangehensweise. Geld wird später mit Spieleverkäufen und Abos verdient. Bei solchen Subventionen sieht Sony aber offensichtlich Grenzen und möchte zumindest „erhebliche Verluste“ vermeiden. Wie sich das erwähnte Preis-Leistungs-Verhältnis bei der PS6 am Ende schlägt, bleibt abzuwarten. Im Fall der Steam Machine wurde es zuletzt reichlich kritisiert: Hintergrund der schwierigen Kalkulationen sind die anhaltende Knappheit bei RAM und sonstigem Speicher sowie die daraus folgenden Kostensteigerungen. Nicht nur Sony, sondern auch Microsoft, Nintendo, Apple und weitere Hersteller haben deshalb bereits Preise erhöht. Microsoft zog erst vergangene Woche bei den Xbox-Konsolen an, während Valve einräumte, dass die Steam Machine deutlich teurer ausfällt als ursprünglich geplant. PS6: Termin und Preis noch offen Bereits Anfang Mai hatte Sony-Präsident und CEO Hiroki Totoki erklärt, dass weder der Zeitpunkt noch der Preis der PS6 feststehen. „Wir haben noch nicht entschieden, zu welchem Zeitpunkt wir die neue Konsole auf den Markt bringen, oder zu welchen Preisen“, meinte Totoki. Man wolle die Lage zunächst genau beobachten. Totoki verwies dabei auf die Speicherpreise, die im Geschäftsjahr 2027 wegen der weiterhin knappen Versorgung sehr hoch ausfallen dürften. Unter dieser Annahme müsse man sorgfältig überlegen, wie man vorgehe. Die Zahl der aktiven Nutzer auf den PlayStation-Plattformen wachse allerdings weiter. Das deutet darauf hin, dass sich Sony für die Strategie hinter der nächsten Generation Zeit lassen kann.

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