Puma-Sichtung nahe Münchner Flughafen
Startseite
Lokales
Erding
Oberding
Trotz nächtlicher Suchaktion und Wärmebild: Weiter Rätsel um Puma-Sichtung nahe Münchner Flughafen
Von: Leoni Billina, Timo Aichele
Uns auf Google folgen
Eine Person hat in der Nacht zum Mittwoch nahe Oberding eine freilaufende Raubkatze gesehen. Das Landratsamt bittet um erhöhte Vorsicht und fordert Eltern auf, kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Oberding – Update vom 8. Oktober, 6.58 Uhr: Die Suche nach einem möglichen Puma rund um den Münchner Flughafen bleibt weiter ohne Ergebnis. In der Nacht wurde das Notzingermoos in der Gemeinde Oberding im Landkreis Erding mit einer Wärmebildkamera aus der Luft abgesucht – doch auch diese Methode brachte keine neuen Hinweise, wie eine Polizeisprecherin am Morgen bestätigte.
Bereits am Mittwoch hatten Einsatzkräfte das oberbayerische Naturschutzgebiet im Landkreis Erding stundenlang durchkämmt – mit Hubschraubern, Drohnen und Beamten zu Fuß. Auch dieser Einsatz verlief laut einem Polizeisprecher ergebnislos. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die personelle Suche gegen 19 Uhr beendet.
Den Ausgangspunkt für den Großeinsatz lieferte ein Jäger, der am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier in der Region beobachtet und gefilmt hatte. Ein hinzugezogener Experte wertete das Material aus und hält es für möglich, dass es sich um einen Puma handelt.
Das Landratsamt betonte jedoch, es sei weiterhin unklar, um welche Tierart es sich handelt. Die Bilder würden weiter analysiert. Woher das Tier stammen könnte, ist ebenfalls unbekannt.
Update, 19.03 Uhr: Unsere Redaktion hat exklusive Bilder der Großkatze von dem Jäger bekommen.
Update, 18.20 Uhr: Die „umfangreichen Suchmaßnahmen“ dauern laut Polizei an. Die Beamten durchkämmen den Wald mit Suchmannschaften. Aus der Luft unterstützen Drohnen und ein Polizeihubschrauber. Parallel ermittelt die Polizei in alle Richtungen, um was für ein Tier es sich genau handeln könnte und freilich, wo es herkommt.
Update, 16 Uhr: Nachdem in der Nähe des Münchner Flughafens möglicherweise ein Puma gesichtet wurde, bereitet die Polizei nun eine größere Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen vor. Das Gebiet solle so von oben abgesucht werden, zusätzlich seien Streifenwagen unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. „Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen.“
Eine Person soll zuvor im Notzinger Moos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding eine mögliche Raubkatze gesehen und eine Videoaufnahme erstellt haben. „Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding. Woher die mutmaßliche Raubkatze kommen könnte, ist derzeit völlig unklar. Es gastiert zwar zurzeit in der Nähe ein Zirkus, dieser hat jedoch keine Raubkatzen.
Offenbar Raubkatze nahe Münchner Flughafen gesichtet – Landratsamt ruft zur Vorsicht auf
Update, 14.10 Uhr: Woher die mutmaßliche Raubkatze stammen könnte, ist nach Angaben einer Pressesprecherin des Landratsamtes Erding derzeit völlig unklar – es gebe auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.
Bislang ist nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen geplant sind und ob es womöglich eine Suchaktion geben soll. Zwar gebe es von dem Tier eine Aufnahme, noch könne diese allerdings nicht veröffentlicht werden, so die Kreissprecherin. Auch die Polizei ist über die Sichtung informiert.
Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden. „Bitte leinen Sie Hunde auf Spaziergängen an und lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen“, schreibt das Landratsamt auf Facebook.
Erstmeldung vom 7. Oktober, 13.40 Uhr: Das Landratsamt warnt vor einer freilaufenden Raubkatze im Gemeindebereich Oberding. „Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln“, teilt Behördensprecherin Claudia Fiebrandt-Kirmeyer auf Nachfrage mit.
Eine Person beobachtete den Puma in der Nähe des Münchner Flughafens
Eine Person hatte das ungewöhnliche Tier in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe des Oberdinger Ortsteils Notzingermoos gesichtet. Die flache Landschaft des in Teilen naturgeschützten Notzinger Mooses ist von Feuchtwiesen sowie einzelnen Gebüschen und Gehölzen geprägt.
„Es wird vorsorglich um erhöhte Vorsicht gebeten“, schreibt das Landratsamt. Wer die Raubkatze oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort erlangt, soll sich auf keinen Fall nähern und die Sichtung unter Tel. 08122/968-0 sofort an die Polizei melden. Hunde sind bei Spaziergängen anzuleinen. Eltern sollen ihre kleinen Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen lassen.