DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,48 % 77.810,00 USD 14:54:38 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 06:21:10

Putin bezeichnet deutsche Strafmaßnahmen als schweren Fehler

Nation

Die Bundesregierung macht Russland für den Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich und hat Strafmaßnahmen angekündigt. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnet dies als "schweren Fehler".

Putin warf der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz ein innenpolitisch motiviertes Manöver in Wahlkampfzeiten vor. "Wo sind die Beweise?", fragte der Kremlchef auf einer Pressekonferenz im kirgisischen Bischkek.

Russisches Außenministerium kündigt Reaktion an

Russlands Botschafter in Berlin, der zuvor ins Auswärtige Amt einbestellt worden war, sprach von "absurden" Vorwürfen und einer "hastig zusammengezimmerten Provokation am Flughafen in Leipzig". Das russische Außenministerium kündigte eine "spiegelbildliche" Reaktion an, also Vergeltung mit ähnlichen Maßnahmen. Konkrete Ankündigungen dazu gab es aus Moskau zunächst noch nicht.

Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt belegen polizeiliche Ermittlungen, Tatmuster und nachrichtendienstliche Erkenntnisse eine russische Verantwortung.

Putin spricht von vielen Erfolgen in der Ukraine

Putin äußerte sich in Bischkek auch zum Krieg gegen die Ukraine. Dort rückten die russischen Truppen immer schneller vor. Im Donezker Gebiet seien Soldaten bis auf wenige Kilometer an die Städte Slowjansk, Kramatorsk und Druschkiwka herangerückt, behauptete er in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Vertretern staatlicher Medien. Auch im Gebiet Saporischschja in der Nordostukraine nahe Sumy sei man erfolgreich.

Sein Land gewinne den Krieg und werde deshalb mit der jetzigen Führung der Ukraine nicht verhandeln. Putin sprach in diesem Zusammenhang von "Terroristen".

Gleichzeitig räumte er ein, dass ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland teils erfolgreich seien. Auch die Attacken auf russische Schiffe seien effektiv, aber würden keine kritischen Schäden nach sich ziehen.

Putins Darstellung militärischer Erfolge widerspricht der Analyse ukrainischer und westlicher Beobachter, die zuletzt übereinstimmend eine Verlangsamung des russischen Vormarsches feststellten. An vielen Frontabschnitten gab es zuletzt kaum noch Veränderungen, teils hätten sogar ukrainische Truppen kleinere Gebiete im östlichen Donezker Gebiet bei Lyman und in der Südukraine befreit.

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