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Putin ordnet Hilfen an

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Benzin-Krise auf Krim spitzt sich zu: Putin zwingt seine Regierung zum Handeln – „so schnell wie möglich“

Von: Momir Takac

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Die Treibstoffversorgung auf der annektierten Halbinsel bricht zusammen. Der Gouverneur warnt vor langen Engpässen, Schwarzmarkt-Preise explodieren.

Sewastopol – Seit Ende Juni gilt auf der Krim ein regionaler Ausnahmezustand – der Grund dafür ist Benzinmangel. Die Preise sind Anfang Juli um 30 Prozent in die Höhe geschossen. Viele Menschen müssen sich Treibstoff am Schwarzmarkt besorgen. Hinzu kommt: Die russische Regierung um Staatschef Wladimir Putin hat einen Exportstopp für Kraftstoffe verhängt – ein Eingeständnis, wie ernst die Lage ist.

Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und Verkehrswege zeigen massive Wirkung. Auf der von Russland annektierten Halbinsel erhalten Privatpersonen keinen Kraftstoff mehr an regulären Tankstellen. Gouverneur Sergej Aksjonow musste nun öffentlich einräumen, dass sich an dieser Lage so schnell nichts ändern wird.

Putin fordert „schnelle“ Hilfszahlungen für Krim-Bewohner

„Die Treibstoffversorgungslage bleibt angespannt und wird noch einige Zeit andauern“, teilte Aksjonow laut Reuters auf Telegram mit. „An manchen Tagen wird kein Treibstoff frei zum Verkauf verfügbar sein.“ Mit dem russischen Energieminister Sergej Ziwiljow habe er über mögliche Auswege gesprochen – konkrete Lösungen seien gefunden worden, so der Gouverneur weiter.

Das zentrale Versprechen des Kremls, wonach die russische Bevölkerung vom Ukraine-Krieg im Alltag nichts spüren werde, hat sich als Illusion erwiesen. Trotz aller Propagandabemühungen erleben die Menschen steigende Inflation, höhere Lebenshaltungskosten und explodierende Spritpreise am eigenen Geldbeutel.

Aksjonows Warnung gilt als eines der deutlichsten Eingeständnisse der Besatzungsbehörden seit Beginn des Ukraine-Krieg. Die Benzinpreise auf der Krim explodieren. Auf dem Schwarzmarkt werden mittlerweile brisante Geschäfte abgewickelt – Berichten zufolge kostet ein Liter dort bis zu 350 Rubel. Seit Ende Juni herrscht regionaler Ausnahmezustand, Moskau verhängte zusätzlich einen Exportstopp für Kraftstoffe.

Ukraine attackiert zahlreiche Tanker der russischen Schattenflotte

Kremlchef Putin schaltete sich nun persönlich ein. Wie Kyiv Independent berichtet, wies der russische Präsident seine Regierung an, Subventionen für die Krim-Bewohner bereitzustellen. Die Zahlungen müssten „so schnell wie möglich“ fließen, da die „Bürger durch die eskalierende Krise keine Belastung spüren sollten“, erklärte Putin laut russischen Staatsmedien am 8. Juli.

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