Putins Superjacht fährt an Dänemark vorbei
Das dänische Portal „DR” hat Standortdaten und Fotos zusammengetragen und verglichen. Demnach sei die „Graceful” im Konvoi mit den beiden anderen Schiffen in der Nacht zum Montag durch dänische Gewässer gefahren. Bei X kursieren Fotos, die das Schiff vor der deutschen Insel Fehmarn zeigen sollen. Kurz vor Mitternacht durchquerte es dann laut „DR” den „Großen Belt” und schipperte am Vormittag an der Insel Anholdt vorbei. Bei den beiden anderen Schiffen handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Zerstörer und ein Patrouillenboot. Der Grund für die Fahrt durch die dänischen Gewässer ist bislang nicht bekannt. Die „Graceful” verließ im Februar 2022 kurz vor der Invasion in die Ukraine die Werft in Hamburg. Ihr Tracker war seit August 2022 ausgeschaltet, sie wurde danach nur vereinzelt in russischen Gewässern gesichtet. Seit mehr als drei Jahren gibt es keinerlei Aufzeichnungen über den Aufenthaltsort der Megajacht – bis jetzt. Putin-Superjacht vor Dänemark gesichtet Bekannt ist über die Jacht, dass sie rund 80 Meter lang ist. Ihr Eigner ist offiziell nicht verzeichnet, internationale Beobachter rechnen sie allerdings versammelt dem Kreml-Chef zu. Sie hat fünf Decks, lief 2014 vom Stapel und soll rund 100 Millionen Dollar wert sein. Auch die deutsche Küstenwache war laut „DR” in den Einsatz involviert. Seit Sonntagmorgen hätten dänische und deutsche Küstenwache den Konvoi verfolgt, heißt es dort. Zurzeit fahre nur ein Schiff der dänischen Behörden hinter der „Graceful” her. Das dänische Verteidigungskommando wollte sich nicht detailliert äußern und teilte gegenüber „DR” lediglich mit: „Die dänischen Streitkräfte verfolgen ganz routinemäßig Schiffe, darunter auch Schiffe fremder Staaten, die mit entsprechenden Kapazitäten die dänischen Meerengen und Gewässer durchqueren.”