DAX +1,27 % 25.502,41 Pkt 12:06:31 MDAX +1,59 % 30.352,00 Pkt 12:06:33 Euro Stoxx 50 +0,37 % 6.139,02 Pkt 12:06:30 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,32 % 4.025,40 USD 12:11:28 Silber -1,13 % 53,50 USD 12:11:28 Brent -5,15 % 109,84 USD 12:11:31 WTI -0,90 % 100,84 USD 12:11:33 Bitcoin -0,26 % 79.799,69 USD 12:21:29 EUR/USD -0,59 % 1,11520 USD 12:20:44 EUR/GBP -0,20 % 0,83680 GBP 12:21:33 EUR/CHF -0,04 % 0,92370 CHF 12:21:33 EUR/JPY -0,08 % 175,775 JPY 12:21:33

QSSR für Standard-PS5: PS5-Pro-Feature kommt per Patch

Allgemein

LONDON (IT BOLTWISE) – Sony bringt mit QSSR eine Technik namens „Quick Spectral Super Resolution“ auf die Standard-PS5. Statt neue Hardware zu verlangen, nutzt die Konsole intern eine niedrigere Auflösung und skaliert das Bild per KI hoch. Zum Start bekommen „Marvel’s Wolverine“ und „Ghost of Yōtei“ kostenlose Updates. Damit können Spieler schon nach dem Patch schärfere Details und weniger Bildunruhe sehen.

🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Für Besitzer einer Standard-PS5 ist die Überraschung vor allem deshalb relevant, weil ein bislang an die PS5 Pro gebundenes Versprechen nun per Software-Update in den Mainstream wandert: Sony aktiviert mit QSSR („Quick Spectral Super Resolution“) eine KI-gestützte Upscaling-Methode, die das Spielbild schärfer und in Bewegung ruhiger machen soll, ohne dass dafür neue Hardware im Wohnzimmer nötig wäre. Die Idee ist dabei keineswegs „mehr Rechenleistung durch mehr Chips“, sondern Rechenbudget intelligenter umverteilen: Die Konsole muss intern nicht alles in voller Zielauflösung rendern.

Technisch beschreibt Sony den Kern recht anschaulich: Statt ein Spielbild direkt in voller Auflösung zu berechnen, arbeitet die Konsole zunächst mit einer niedrigeren internen Auflösung und skaliert danach hoch. Der Unterschied zu klassischen Upscaling-Ansätzen liegt im Zusammenspiel aus Bildanalyse und KI-gestützter Rekonstruktion. Dadurch sollen feinere Details stärker hervortreten, gleichzeitig sinkt das Risiko von Artefakten bei schnellen Kamerabewegungen. In der Praxis zielt QSSR damit vor allem auf zwei Effekte: weniger „Schimmern“ und eine stabilere Darstellung von Kanten sowie Mikrostrukturen, wenn das Bild schnell wechselt.

Dass QSSR nicht aus dem Nichts kommt, macht die Einordnung über die Entwicklungskontexte deutlich: Sony hat die Technologie im Rahmen von „Project Amethyst“ aufgebaut, einer Kooperation zwischen Sony und AMD. Für Unternehmen und Studios ist das wichtig, weil eine solche Plattformlogik die Hürde für die Integration reduziert. Sony stellt QSSR nämlich als Werkzeug für Spieleentwickler zur Verfügung. Das bedeutet: Grundsätzlich können PS5-Spiele nachträglich per Patch mit QSSR ausgestattet werden, sofern das jeweilige Studio den Schritt technisch und produktseitig einplant. Gerade bei älteren Titeln, die auf der Standard-PS5 bereits „rechnerisch“ in der Bildqualität kämpfen, wäre der Effekt prinzipiell spürbar – in welchem Umfang das real passiert, hängt allerdings von den Entscheidungen der Studios ab.

Zum Start nennt Sony zwei konkrete Spiele, die ein kostenloses Update mit QSSR-Unterstützung erhalten: „Marvel’s Wolverine“ von Insomniac Games und „Ghost of Yōtei“ von Sucker Punch Productions. Für Spieler heißt das zunächst vor allem Zeitnähe: Wer eines der beiden Games bereits installiert hat, bekommt die Option unmittelbar nach dem Update in der Praxis zu sehen, statt auf einen späteren Rollout zu warten. Für Entwickler wiederum ist das ein erster „Feldtest“ im Live-Betrieb: Sie müssen abwägen, wie QSSR mit bestehenden Renderpfaden, Postprocessing-Workflows und Zielplattform-Einstellungen harmoniert, ohne dass es in bestimmten Szenen zu unerwünschten visuellen Verschiebungen kommt.

Parallel bleibt die PS5 Pro als Referenzpunkt erhalten, allerdings mit einem klaren technischen Unterschied. Während QSSR auf der Standard-PS5 ohne dedizierten Chip auskommt, nutzt die Pro-Variante die leistungsfähigere PSSR-Technik und hat dafür reservierte KI-Hardware an Bord, die Sony mit 300 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde beziffert. QSSR setzt hingegen auf eine schlankere KI-Architektur, die speziell auf die Hardware der Standard-PS5 zugeschnitten wurde. Genau diese Anpassung erklärt, warum Sony das Upgrade als „Softwarefähig“ positioniert: Die Pro kann mehr über zusätzliche Hardware-Channels herausziehen, aber die Standard-PS5 bekommt einen praktikablen Weg, einen Teil des Qualitätsziels über effizientes Upscaling zu erreichen.

Aus Marktsicht verschiebt das die Erwartungshaltung in Richtung „Performance-Optimierung durch Updates“. Früher war der klassische Weg häufig: neue Grafik-Features erst mit neuer Konsole oder mit klar abgegrenzten Pro-Versionen. Jetzt zeigt Sony mit QSSR einen Ansatz, bei dem Bildqualität stärker als Plattformservice verstanden wird. Das kann die Planungen für Studios vereinfachen, weil sie für spätere Releases und Patches ein zusätzliches Qualitätswerkzeug im Werkzeugkasten haben. Gleichzeitig steigt der Druck, QSSR sorgfältig zu testen, denn Upscaling- und KI-Rekonstruktionsverfahren wirken je nach Spielgenre, Motion-Ranges und Detailtiefe unterschiedlich.

Für die nächsten Monate ist deshalb weniger die Frage „Ob“ relevant, sondern „Wie schnell“ und „für welche Spielklassen“. Wenn die Studios das Tool tatsächlich breit übernehmen, könnten Standard-PS5-Spieler schärfere Bilder auch dann erhalten, wenn die ursprüngliche Release-Entwicklung noch nicht auf QSSR ausgerichtet war. Gerade bei bewegungsintensiven Szenen, etwa Action-Sequenzen oder Kamera-Fahrten, dürfte der Nutzen im subjektiven Eindruck am ehesten auffallen. Entscheidend bleibt aber: Wie Sony betont, hängt die konkrete Verfügbarkeit der QSSR-Patches an den einzelnen Teams. Damit wird das Feature zwar zum Standard-Portfolio-Kandidaten, aber die konkrete Rollout-Geschwindigkeit bleibt eine Frage der Umsetzung.

💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!

🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!

🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren