Quoten-Enttäuschung: Neue ZDF-Serie bleibt weit hinter den Erwartungen zurück
Die Verantwortlichen des ZDF dürften sich mit der neuen Serie „München Beats“ einen Hit zur besten Sendezeit erhofft haben. Die TV-Quoten zeichnen allerdings ein anderes Bild.
Das klassische lineare Fernsehen hat es nach wie vor schwer, ein junges Publikum vor die Bildschirme zu locken, obwohl genau in diesen Bereich massiv investiert wird.
Die Premiere der neuen Serie „München Beats“ stieß am Mittwochabend, den 26. August 2026, bei den 14- bis 49-Jährigen weitgehend auf Desinteresse. Hier kam die Geschichte über die Münchner Klubszene der 1990er-Jahre nicht über einstellige Marktanteile von 6,5 Prozent hinaus, wie DWDL berichtet.
Schwache Zahlen auch beim älteren Publikum
Wenn die Zahlen beim jungen Publikum schwächeln, retten meist die älteren Generationen die Quote des ZDF. Diesmal geht diese Rechnung allerdings nicht auf. Insgesamt interessierten sich knapp über zwei Millionen Neugierige für „München Beats“, was für die Verhältnisse des Senders deutlich zu wenige sind.
Falls ihr München Beats“ eine Chance geben wollt, findet ihr die Serie mit Jule Hermann, Sophie von Kessel und Tobias Moretti als Stream in der ZDF Mediathek.
Wiederholungen erfolgreicher als neue ZDF-Serie
Besonders schmerzhaft fällt der Blick auf die Konkurrenz aus. Dort erreichte die ARD mit der Wiederholung des Films „Ramstein – Das durchstoßene Herz“ 2,10 Millionen Menschen und damit 200.000 mehr als die erste Folge von „München Beats“.
Deutlich erfolgreicher sind diese Serien von ZDF und ARD. Kennt ihr sie alle?
Eine alte Folge der Krimi-Serie „Wilsberg“ kam beim eigenen Spartensender Neo auf knapp zwei Millionen Fans vor den Fernsehern, was die enttäuschenden Zahlen im Hauptprogramm des ZDF noch schlechter aussehen lässt als es ohnehin schon der Fall ist.
Dennoch geht die Reise durch die Münchner Techno-Szene der 1990er-Jahre weiter. Am heutigen Donnerstag werden die beiden verbliebenen Folgen des Vierteilers ausgestrahlt. Die Quoten dürften ähnlich ausfallen wie am Mittwoch, da die meisten derjenigen, die eingeschaltet haben, immerhin dran geblieben sind.