DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Rader Hochbrücke an der A7: Einhub des Mittelteils hat begonnen

Nation

Stand: 15.07.2026 21:58 Uhr Ein Meilenstein für die neue Rader Hochbrücke: Nach über drei Jahren Bauzeit soll jetzt das verbindende Mittelstück für den ersten Teil des Baus eingehoben werden. Das Stahlteil soll an Stahlseilen nach oben gezogen werden. von Wolfgang Bädecker Beim Neubau der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg geht es für die Konstrukteure in der Nacht zu Donnerstag weiter voran: Das verbindende Mittelteil des ersten Teilstücks wird eingehoben. Dabei handelt es sich um ein 118 Meter langes und 18,8 Meter breites Element aus Stahl mit rund 1.250 Tonnen Gewicht. Mittelteil sechs Stunden nach oben gezogen Das große Stahlelement wird an Stahlseilen - sogenannten Litzen - 50 Meter nach oben gezogen. Etwa sechs Stunden soll dies laut der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) dauern. Dabei kommen Schwerlastkräne zum Einsatz. Rund 100 Menschen arbeiten an dem Einhub mit. Dieser soll nachts stattfinden, weil sich das Stahlteil durch die Tageswärme um insgesamt bis zu zehn Zentimeter ausdehnen kann - nachts passt das Teil besser in die Lücke. Schiffsverkehr für viele Stunden gestoppt Auf den Straßenverkehr über die alte Brücke hat der Einhub nach Angaben der DEGES keine Auswirkungen. Aber der Schiffsverkehr im Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wird für etwa 16 Stunden gestoppt - denn die Konstrukteure brauchen Platz. Bis 9 Uhr am Donnerstag soll die Sperrung dauern. Das geht aus einer Mitteilung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltungssystems hervor. Ein Livestream der DEGES begleitet das Spektakel. So wird das Mittelstück eingesetzt: Rückblick: Was passierte am Mittwoch? Die Arbeiten am Mittwochabend gingen gut voran. Auch das Wetter spielte mit. Der Ponton mit dem Mittelstück war sogar etwa eine halbe Stunde früher vor Ort. Etwa sechs Kilometer waren es vom Rendsburger Hafen. Zwei Seile pro Seite verankerten das Schwimmgefährt am Ufer - dann wurden die Litzen angebracht. Der Ponton wurde mit Schleppern bewegt. Dienstag: Vorbereitungen im Rendsburger Hafen Am Dienstag wurde das gewaltige Stahlteil im Rendsburger Hafen auf einen schwimmenden Ponton gefahren. Das Verladen erfolgte mit zwei SPMT-Schwertransportern (Self-Propelled Modular Transporter). Erste Hälfte soll ab Ende des Jahres nutzbar sein Die erste Hälfte des Bauwerks soll ab Ende des Jahres nutzbar sein. Das berichtet die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES), die den Neubau verantwortet. Rader Hochbrücke liegt gut im Zeitplan Die Brücke liegt mit bislang etwas über drei Jahren Bauzeit gut im Zeitplan. Die DEGES spricht von einem Leuchtturmprojekt: Alle Beteiligten seien sehr glücklich damit, wie das Projekt bislang läuft, sagt DEGES-Sprecher Ulf Evert. Statischen Überprüfungen aus dem Jahr 2014 zufolge darf die alte Hochbrücke nur noch bis einschließlich 2026 genutzt werden - bis dahin muss sie durch das neue Bauwerk ersetzt sein. Baustart der zweiten Brückenhälfte für 2028 geplant Über den dreispurigen neuen Brückenteil soll laut Planung ab Ende des Jahres der Verkehr auf der A7 laufen, während die alte Brücke abgerissen wird - das Ausschreibungsverfahren dafür läuft aktuell. Wo sie jetzt noch steht, wird dann die zweite Hälfte der Brücke gebaut. Der Baustart ist für 2028 angesetzt, 2031 soll die Brücke dann komplett sein - eine durchgängige Finanzierung vorausgesetzt, heißt es von der DEGES.

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