Radon Spire 10.0: Rennrad im Test - Preis-Leistungs-Tipp
4999 Euro kostet das Spire 10.0 des deutschen Versenders Radon – damit ist es das mit Abstand günstigste Modell in diesem Testfeld. Für diesen Preis bietet das Spire 10.0 extrem viel – etwa eine elektronische Dura-Ace-Di2-Gruppe und sehr leichte Newmen-Streem-Climbing-Vonoa-Laufräder aus Carbon. Auch das Gesamtgewicht ist gering: Unser Testmodell wiegt in der Rahmengröße M 6,76 Kilogramm. Der Rahmen wiegt laut dem Hersteller rund 950 Gramm. Optisch fällt etwa die schlanke Linienführung der Rohre auf. Die Integration der Leitungen erfolgt vollständig über das Cockpit. Zusammen mit den fließenden Übergängen zwischen dem Steuer- und dem Oberrohr sorgt dies für eine sehr „cleane“ Optik. Fahreigenschaften Durch das geringe Gewicht sind die Beschleunigungseigenschaften und die Agilität sehr gut. Gleichzeitig neigt das Radon auch bei höheren Geschwindigkeiten bergab nie zur Nervosität. Die Sitzposition fällt vergleichsweise sportiv, tief und gestreckt aus. Der Stack-to-Reach-Wert beträgt 1,39. Trotz der klaren Race-Ausrichtung erwiesen sich die Komforteigenschaften im Test als überraschend gut. Reifen und Laufräder Das Carbon-Layup des Rahmens sowie die 28 Millimeter breiten Continental-GP-5000-TT-TR-Reifen filtern Fahrbahnunebenheiten wirkungsvoll heraus und geben Vibrationen deutlich abgeschwächt an den Fahrer weiter. Die Pneus überzeugten zudem mit einem sehr geringen Rollwiderstand und viel Grip in den Kurven. Maximal können bis zu 30 Millimeter breite Reifen montiert werden. Die Newmen-Laufräder mit ihren Carbonspeichen sind mit 1045 Gramm sehr leicht und bieten auch aerodynamische Vorteile. Die Felgenhöhe beträgt vorne 35 und hinten 38 Millimeter. Im Testverlauf überzeugten die Laufräder mit ihren sehr guten Beschleunigungseigenschaften und einer hohen Seitensteifigkeit. Anstelle des Ventils ist lediglich eine kleine Abdeckkappe sichtbar. Das eigentliche Ventil sitzt vollständig im Inneren der Felge. Dies soll die Aerodynamik verbessern, zum Aufpumpen der Reifen wird jedoch ein spezieller Adapter benötigt. Dank der mitgelieferten Adapter kann das System aber auch mit einem herkömmlichen Ventil gefahren werden – was wir im Testverlauf auch teils machten. Die elektronische Shimano-Dura-Ace-Di2-Top-Gruppe ist mit einer 52/36-Kettenblatt-Kombination und einer 11-34-Kassette hinten recht breit und ausgewogen übersetzt. Detailaufnahmen des Radon Spire 10.0 Radon Spire 10.0 im Test: Fazit Das Spire 10.0 von Radon überzeugt mit seinen Race-Eigenschaften. Es ist leicht, agil, aerodynamisch und vor allem im Bereich des Tretlagers extrem verwindungssteif. Die Ausstattung und das Preis-Leistungs-Verhältnis: top. Sie haben Interesse am Radon Spire 10.0? Mehr Informationen bekommen Sie auf der offiziellen Website des Herstellers. Radon Spire 10.0: Technische Details, Teile und Geometrie