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Ralph Siegel hatte im Koma eine musikalische Eingebung - und will sie beim ESC einreichen

Allgemein

Der Schlagerkomponist Ralph Siegel, 80, hatte während seines Komas offenbar eine künstlerische Eingebung. »Ich habe aus dem Koma ein fantastisches Lied mitgebracht. Es ist in meinem Kopf, und ich weiß schon jetzt: Es ist unschlagbar«, sagte er dem »Münchner Merkur« . Er wolle den Song beim nächsten Eurovision Song Contest (ESC) einreichen und habe genau so ein Gefühl wie damals mit »Ein bisschen Frieden«.

Mit dem von Siegel komponierten Titel gewann die Sängerin Nicole 1982 den Wettbewerb. Es war der erste von bislang nur zwei Siegen für Deutschland.

Siegel war aufgrund einer Lungenentzündung Anfang Juli in ein künstliches Koma versetzt worden. Inzwischen konnte er die Intensivstation verlassen. »Das war das Schrecklichste, was ich jemals erlebt habe«, sagte er über die Zeit. »Ich kann mich nicht an Details erinnern, aber ich hatte Angst.« Das Koma sei »wie ein immerwährender Albtraum« gewesen: »Es war ein Gefühl, als ob ich gefangen und gefoltert wurde.«

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