Ralph Siegel: Komponist reagiert im Koma auf seine Musikhits
Ehefrau enthüllt Plan der Ärzte Ralph Siegel reagiert im Koma auf seine Hits Von t-online, dra 09.07.2026 - 07:49 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Komponist Ralph Siegel wird weiterhin auf einer Intensivstation versorgt. Trotz der ernsten Lage gibt es erste Anzeichen, die seiner Familie Hoffnung machen. Bei Ralph Siegel gibt es nach Tagen voller Sorge einen ersten Hoffnungsschimmer. Der 80-Jährige liegt nach einer schweren Lungenentzündung im künstlichen Koma. Seine Ehefrau Laura Käfer hat im Gespräch mit "Bild" jedoch berichtet, dass sich vertraute Musik und liebevolle Gesten auf den Komponisten auswirken. Käfer sagte der Zeitung: "Er ist noch im künstlichen Koma, reagiert aber, wenn wir ihm seine Lieblingsmusik vorspielen oder ich ihm einen Kuss gebe." Sie spiele ihm immer wieder einige seiner bekanntesten Kompositionen vor, darunter "Ein bisschen Frieden" und "Dschinghis Khan". Alle hofften sehr, dass Siegel "es auch dieses Mal wieder schafft", so Käfer. Der Musikproduzent kämpfte in den vergangenen Jahren unter anderem gegen mehrere Krebserkrankungen und leidet seit Längerem an einer Polyneuropathie. Video Siegel soll aus dem Koma geholt werden Gemeinsam mit der gemeinsamen Tochter Alana wache Laura Käfer regelmäßig am Krankenbett ihres Mannes. Alana Siegel zeigte sich ebenfalls im Gespräch mit "Bild" optimistisch und sagte: "Mein Papa ist ein Kämpfer. Ich weiß, dass er das schafft, denn ich kenne niemanden, der so stark ist wie er." Zusammen halte die Familie an ihrer Hoffnung fest: "Wir bleiben positiv, zuversichtlich und beten für ihn." Nach Angaben der Familie kann Siegel trotz des künstlichen Komas selbstständig atmen. Noch befindet er sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in München. Nach den Worten seiner Ehefrau planten die Ärzte jedoch, ihn "in zwei Tagen" schrittweise aus dem künstlichen Koma zu holen. Dazu soll die Dosierung der Beruhigungs- und Schlafmittel schrittweise reduziert werden. Wie lange dieser Prozess dauert, könne man gegenwärtig nicht absehen.