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RAM aus China: US-Senatoren wollen Apple vom Kauf abhalten

Technologie

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Apple hat derzeit ein massives Problem bei den DRAMs. Während der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen vor Analysten in der Nacht zum Freitag betonte Konzernchef Tim Cook einmal mehr, dass es derzeit eben nur drei Lieferanten dafür gebe und man auch im aktuellen Quartal erneut mit Preiserhöhungen rechnet. Apple sucht daher nach weiteren Produzenten – unter anderem in China. Doch der Kauf von Speicherbausteinen beim dortigen Anbieter CXMT wird schwer: Die US-Regierung hat das Unternehmen sanktioniert, weil es auch ans chinesische Militär liefert. Und Versuche, die amerikanische Politik zu überzeugen, dies zu ändern, werden schwer. Eine Gruppe US-Senatoren hat sich nun direkt per Brief an Apple gewandt, um zu verhindern, dass Apple dort DRAMs erwirbt. Weiterlesen nach der Anzeige Vollständige Ablehnung von Apples Versuchen Das Schreiben wurde vom mächtigen demokratischen Senator Chuck Schumer aus New York aufgesetzt, wurde aber nicht nur von ihm und anderen demokratischen Senatoren unterzeichnet, sondern auch von mehreren Republikanern. Darin wird zudem nicht nur CXMT mit seinen DRAM-Bausteinen erwähnt, sondern auch eine weitere chinesische Firma: YMTC, die NAND-Module für Apple liefern könnte, die sich ebenfalls massiv verteuert haben. Der Brief wendet sich direkt an Apple-Chef Tim Cook. Man wolle damit seiner Besorgnis über ernstzunehmende Berichte Ausdruck verleihen, dass Apple begonnen habe, DRAM von CXMT zu testen und versuche, bei der US-Regierung zu lobbyieren, diese auch kaufen zu dürfen. „Dieser kurzsichtige Schritt wäre ein Fehler und würde dazu führen, dass das weltweit wertvollste Unternehmen im Bereich von elektronischen Produkten für Endkunden von kritischen Lieferungen eines Unternehmens abhängig wird, das von der US-Regierung offiziell als chinesisches Militärunternehmen eingestuft wurde.“ „Gefährliche Botschaft“ an andere US-Firmen Schumer betonte, dass derzeit in den USA versucht werde, unter anderem in Central New York und anderen Landesteilen „die größte Erweiterung der heimischen Speicherchipproduktion in einer Generation“ aufzubauen. Apple solle „Made in America“ kaufen. Er selbst habe sich im Rahmen der Gesetzgebung dafür eingesetzt, so Schumer. Das Problem: Diese Kapazität steht nicht schnell bereit. Im Brief heißt es weiter, Schumer selbst habe „lange“ vor CXMT und YMTC gewarnt – „und anderen Firmen, die von der Kommunistischen Partei Chinas unterstützt werden“. Die Integration von chinesischen Chips in seine Lieferkette würden eine „gefährliche Botschaft“ an andere amerikanische Firmen senden, dass auch diese China-Chips erwerben sollten. Die Senatoren fragen Cook unter anderem, ob er in Erwägung gezogen hat, DRAM aus den USA zu beziehen. Apple kann die Module für iPhone, Mac und Co. derzeit nur bei den südkoreanischen Firmen SK Hynix und Samsung Electronics sowie dem amerikanischen Unternehmen Micron kaufen. Angesichts der Tatsache, dass KI-Unternehmen via Nvidia bereit sind, nahezu jeden Preis für High-Bandwith-Memory (HBM) für KI-Chips zu zahlen, fehlt dem Konzern sein üblicher Hebel: Aufgrund seiner großen Abnahmemengen die Preise für RAM- und NAND-Module zu drücken. Bislang scheint Apple nur zu planen, Komponenten von YMTC und CXMT für Geräte zu verwenden, die in China verkauft werden, nicht jedoch in anderen Ländern. Dennoch würde dies beiden Unternehmen deutlich Umsatzgewinne bringen. Weiterlesen nach der Anzeige Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

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