Randy Orton kündigt seine schlimmste Version an
Kevin Owens wählt Toronto für sein Titelmatch gegen CM Punk Kevin Owens hat sich seine Chance auf die Undisputed WWE Championship nicht nur gesichert, sondern auch gleich selbst terminiert. Backstage teilte er General Manager Nick Aldis mit, dass er sein Match gegen CM Punk bei Friday Night Smackdown am 21. August in Toronto haben wolle – also in seinem Heimatland Kanada. Aldis kündigte an, entsprechende Telefonate zu führen. Zuvor waren Punk und Owens im Ring aneinandergeraten, nachdem Cody Rhodes die Show eröffnet und Punk gefragt hatte, ob dieser von Randy Ortons Eingriff beim SummerSlam gewusst habe. Punk verneinte und bot Rhodes sogar an, gemeinsam nach Orton zu suchen. Owens warf Punk anschließend vor, weiterhin ein arroganter Psychopath zu sein und verwies darauf, dass ihm 17 Monate lang prognostiziert worden sei, nie wieder in einen Ring steigen zu können. Offizielle mussten die beiden trennen. Dass ein Match um den wichtigsten Titel der Company bei einer regulären TV-Show steigt und nicht bei einem Premium Live Event, ist der eigentlich auffällige Punkt. WWE hat damit zwei Herausforderer parallel im Rennen: Owens als offiziellen Nummer-eins-Anwärter mit fixem Termin und Rhodes, dem Punk ebenfalls angeboten hatte, Zeit und Ort zu bestimmen. Owens selbst hatte nach seiner Rückkehr erklärt, dass er nach der Operation an der Halswirbelsäule monatelang nicht wusste, ob seine Karriere vorbei ist und, dass er seinen Ringstil bewusst nicht drosseln werde. Ein Titelgewinn vor kanadischem Publikum wäre der emotionale Höhepunkt dieser Rückkehrgeschichte, zugleich ist die Konstellation aus Heimvorteil und Gratis-TV-Termin genau jene, die in der Vergangenheit häufiger für die Enttäuschung des Publikums als für den Titelwechsel gebucht wurde. Gewinnt Kevin Owens vor heimischem Publikum in Toronto oder ist die Kulisse eher ein Vorzeichen für eine Enttäuschung? HIER kannst du uns deine Meinung in die Kommentare schreiben ↓ Randy Orton kündigt seine schlimmste Version an – Ziel ist Titel Nummer 15 Randy Orton hat erklärt, warum er Rhodes beim SummerSlam den Titelgewinn gekostet hat und die Schuld komplett bei seinem langjährigen Weggefährten abgelegt. Rhodes habe vor ihrem WrestleMania-Match ausdrücklich die beste Version von Orton gefordert und ihm damit die Erlaubnis gegeben, wieder auf die Stimmen in seinem Kopf zu hören. Dass Rhodes diese Version besiegt habe, habe etwas in ihm ausgelöst: die Stimmen seien lauter geworden und hätten schließlich zum Punt Kick nach dem Match geführt. Sein Fazit: Nicht seine beste, sondern seine schlimmste Version werde ihm den 15. World-Championship-Gewinn einbringen. Ob er den Titel Punk oder Owens abnehme, sei ihm gleichgültig – nur Rhodes werde die Undisputed WWE Championship nie wieder in den Händen halten, solange er atme. Rhodes konterte, er müsse nun nicht länger den guten Kerl spielen, erinnerte Orton an dessen alten Spitznamen „Legend Killer“ und stellte die Frage, wer die Legende Randy Orton erledigen werde. Damit zeichnen sich für SmackDown zwei parallele Top-Programme ab: Punk gegen Owens und Rhodes gegen Orton. Interessant ist dabei der Blick zurück, laut Wrestling Observer war Orton vor seiner Rückenverletzung als Titelgewinner gegen Rhodes vorgesehen, die Zwangspause warf die Pläne nach WrestleMania erheblich durcheinander. Sein Comeback beim SummerSlam ist nun als vollständiger Heel-Run angelegt und mit dem Titel Nummer 15 hat er ein Ziel bekommen, das ihn unabhängig vom Ausgang der Fehde mit Rhodes im Titelbild hält. Wollt ihr Rhodes gegen Orton als nächste große Fehde sehen oder ist das ein Rohrkrepierer, bevor es angefangen hat? HIER kannst du uns deine Meinung in die Kommentare schreiben ↓ Quellen: WWE, Fightful, Wrestling Observer, PWTorch, X