Raphinha und FC Barcelona auch vom FC Sevilla nicht zu stoppen
Für die Mannschaft von Trainer Hansi Flick war es im achten Pflichtspiel der achte Sieg, Sevilla gelang es aber immerhin, als erst zweiter Gegner mit weniger als vier Gegentreffern aus dem Spiel herauszukommen. Wobei die Gastgeber kurzzeitig auch auf viel mehr gehofft hatten.
Raphinha kontert Sevillas Führung
In der 19. Minute leistete sich Barcas Mittelfeldchef Rodri einen Ballverlust mit Folgen, denn Sevilla schaltete schnell um und Youssouf Fofana kam am kurzen Pfosten zum Kopfball, jagte den Ball ins kurze Eck. Doch die Führung hielt nur für einen ganz kurzen Moment.
Denn schon drei Minuten später begann die große Raphinha-Show. Nach einem Steilpass ließ der Brasilianer seinen Gegenspieler mit einer Schussfinte ins Leere laufen, dann schloss er wirklich ab und erzielte im siebten La-Liga-Spiel bereits sein zehntes Tor (22.). Danach tat sich Barca erstmal schwer, Sevilla hatte durch Felix Correia die beste Gelegenheit zur Führung (41.), es ging aber mit 1:1 in die Pause.
Yamal glänzt als Assistent, Adeyemi kommt nach Entscheidung
Dort erwies sich Lamine Yamal mal wieder als perfekter Mitspieler für Raphinha, denn seine ganz starken Vorlagen bereiteten Barca den Weg zum nächsten Sieg und seinem Kollegen den Weg zum Dreierpack. Per Kopf erzielte Raphinha nach einer butterweichen Yamal-Flanke das 2:1 (52.), nach einem tollen Steilpass des Welt- und Europameisters erhöhte der Torschütze vom Dienst dann auch noch per Lupfer (69.). Damit war die Partie entschieden.
Nach getaner Arbeit durfte sich Raphinha den Rest des Spiels ab der 76. Minute von der Bank aus ansehen, für ihn kam Karim Adeyemi, der unter der Woche von Bundestrainer Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft nominiert worden war. Der DFB-Angreifer konnte vor der Länderspielpause aber keine weiteren Pluspunkte sammeln, in der 90. Minute vergab Adeyemi eine Topchance zum 4:1. Ansonsten trudelte die Partie in der Schlussphase nur noch aus.