Rauchentwicklung: Zug mit Hunderten Fahrgästen evakuiert
Rauchentwicklung in einem Regionalexpress auf dem Weg von München nach Nürnberg hat zu einem Großeinsatz in Rohrbach an der Ilm geführt: Wie ein Sprecher der Bundespolizei auf BR-Anfrage mitteilte, bemerkte der Lokführer, dass Rauch in den Führerstand drang. Der Mann stoppte daraufhin den Zug am Bahnhof in Rohrbach an der Ilm. Bis zu 500 Reisende aus Zug evakuiert Zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der DB AG, von Rettungsdienst, Landes- und Bundespolizei rückten an und evakuierten den Zug. Die "400 bis 500 Reisenden" konnten alle in Sicherheit gebracht werden, so der Sprecher. Wie sich herausstellte, kam der Rauch aus dem Maschinenraum der Lok. Dort habe es gekokelt. Laut Bundespolizei ist derzeit von einem technischen Defekt auszugehen. Die Zusammenarbeit aller Kräfte sei "hervorragend" gewesen, so der Sprecher. Mit einem Ersatzzug und zusätzlichen Bussen konnten alle Reisenden weiterfahren. Der Rettungsdienst habe die Betroffenen wegen der Hitze mit Wasser und anderen Getränken versorgt. Niemand sei verletzt worden. Derzeit noch leichte Verspätungen Derzeit steht der Zug noch am Bahnhof in Rohrbach. Experten der DB AG eruieren gerade, ob und wie der Regionalexpress abgeschleppt werden kann oder ob größeres technisches Gerät zur Bergung nötig sei. Auf der Bahnstrecke München – Nürnberg kommt es noch zu leichten Verspätungen.