DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,08 % 62.976,16 USD 04:05:30 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Rauchschwaden über dem Saarland: Keine Gefahr durch Brand in der Region

Nation

Im Saarland kam es seit dem Samstagnachmittag zu einer erheblichen Rauchentwicklung und zu teils starkem Brandgeruch. Zahlreiche besorgte Anrufe gingen daraufhin bei der Polizei ein. Nach Angaben des Brandinspekteurs des Landkreises St. Wendel, Dirk Schäfer, handelte es sich bei den Rauchschwaden nicht um die Folgen eines großen Brandereignisses im Saarland. Er betonte, es bestehe keinerlei Gefahr für die Bevölkerung. Wie lange diese Lage noch anhält, ist laut Schäfer noch nicht einzuschätzen und abhängig vom Wetter. Sicherheitshalber sollten aber Klimaanlagen ausgeschaltet werden. Das Innenministerium appellierte an die Menschen im Saarland, die Telefonleitungen zu Polizei-Leitstellen und Feuerwehren nicht zu blockieren und Ruhe zu bewahren. Rauchschwaden zogen von Großbrand in Belgien ins Saarland Es wird vermutet, dass eine besondere Wetterlage die Rauchschwaden aus dem Osten Belgiens ins Saarland brachte. Nahe der deutschen Grenze war im Naturschutzgebiet "Hohes Venn" eine Fläche von rund 2.000 Hektar in Brand geraten. Im Brandgebiet selbst war die Lage unterdessen deutlich ernster: Auf belgischer Seite wurde die Evakuierung zweier Ortschaften eingeleitet. Auf deutscher Seite hat die nordrhein-westfälische Stadt Monschau die Bewohnerinnen und Bewohner mehrerer Siedlungen aufgefordert, sich auf Evakuierungen vorzubereiten. Auch die Großbrandgebiete von Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen könnten einen Einfluss auf die Rauchentwicklung im Saarland haben. Mehrere hundert Notrufe eingegangen Wie der St. Wendeler Brandinspekteur Schäfer dem SR mitteilte, habe es die ersten Meldungen zur Rauchentwicklung gegen 17.00 Uhr aus dem Gebiet um Freisen gegeben, insgesamt seien mehrere hundert Notrufe eingegangen. Auch die Behörden warnten über das Cell Broadcast Warnsystem, das regelmäßig getestet wird. Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 15.8.2026 berichtet.

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