Rauchwolke kilometerweit zu sehen: Gasflaschen explodieren in Werkstatt
08.08.26 - Flammen schlagen aus einer Werkstatt, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr explodieren darin gelagerte Gasflaschen: Ein Garagenbrand hat am Samstagmorgen in Eiterfeld-Leimbach (Landkreis Fulda) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 50 Einsatzkräfte mehrerer Wehren rückten gegen 6.30 Uhr in die Betzenröder Straße aus. Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen. Bei der betroffenen Garage handelte es sich nach Angaben der Feuerwehr um eine Werkstatt. Besonders brisant war die Situation zunächst durch die dort gelagerten Gasflaschen, die bereits vor dem Eintreffen der ersten Kräfte explodiert waren. Eine als Werkstatt genutzte Garage stand am Samstagmorgen in Eiterfeld-Leimbach ...Foto: Mario Peschel "Für die Einsatzkräfte bestand dadurch aber keine weitere Gefahr", erklärte Stephan Heimeroth, Gemeindebrandinspektor der Marktgemeinde Eiterfeld. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr waren in dem Gebäude gelagerte Gasflaschen ...Fotos: Rene Kunze Drehleiter öffnet Dachhaut Nach dem ersten massiven Löschangriff richtete sich der Fokus auf verbliebene Glutnester im Dachbereich. Dafür forderte die Feuerwehr zusätzlich die Drehleiter aus Hünfeld an. "Mit der Drehleiter wurde die Dachhaut geöffnet, um dort noch die verbliebene Hitze herauszubekommen", so Heimeroth. Die Einsatzkräfte mussten das Dach Stück für Stück öffnen, um an versteckte Brandstellen zu gelangen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Löschwasserversorgung zunächst kritisch Eine weitere Herausforderung stellte zu Beginn die Versorgung mit ausreichend Löschwasser dar. Die Situation konnte nach Angaben des Gemeindebrandinspektors jedoch schnell stabilisiert werden. "Am Anfang war die Löschwasserversorgung etwas kritisch. Das konnte aber relativ zügig geregelt werden, sodass es keine weiteren Komplikationen gab", sagte der Gemeindebrandinspektor. Mit der Drehleiter aus Hünfeld öffneten die Einsatzkräfte die Dachhaut, um verbliebene ... Insgesamt waren fünf Feuerwehren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Dazu gehörten unter anderem die Wehren aus Leimbach, Eiterfeld und Dittlofrod. Straße vollständig gesperrt Für die umfangreichen Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die Betzenröder Straße vollständig gesperrt werden. Informationen zu möglichen Verletzten oder zur genauen Brandursache lagen zunächst nicht vor. (Constantin von Butler) +++