DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,24 % 52.253,00 Pkt 18:22:26 S&P 500 -0,19 % 7.707,72 Pkt 18:22:25 Nasdaq -1,19 % 26.163,97 Pkt 18:22:19 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,40 % 4.035,50 USD 18:12:21 Silber -1,81 % 52,49 USD 18:12:23 Brent -4,08 % 110,61 USD 18:12:23 WTI -0,92 % 101,83 USD 18:12:24 Bitcoin -0,29 % 81.029,43 USD 18:22:19 EUR/USD +0,38 % 1,11720 USD 18:21:46 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 18:22:23 EUR/CHF +0,01 % 0,92240 CHF 18:22:26 EUR/JPY +0,31 % 176,330 JPY 18:22:26

Raumfahrt: Überraschung bei Iris2 - Start-up baut Großteil der Satelliten

Technologie

Düsseldorf. Seit fast sechs Jahren arbeitet die EU-Kommission an einem ehrgeizigen Projekt: Iris2 soll Europa von Starlink, dem Satellitennetzwerk der von Elon Musk gegründeten SpaceX, unabhängig machen und ein auch für Militär oder Geheimdienste sicheres Internet aus dem All bieten.

Nach einigen Verzögerungen treten die Planungen jetzt in eine konkrete Phase, wie die EU vor wenigen Tagen mitteilte. Details zum Projekt wurden allerdings öffentlich kaum genannt. Die bergen aber einige Überraschungen in sich, wie das Handelsblatt von mehreren mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr.

So wird das belgische Start-up Aerospacelab bis zu 264 der insgesamt 348 Satelliten bauen. Für das erst 2018 gegründete Unternehmen ist es eine Herausforderung, so viele technisch komplexe Satelliten für die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) in kurzer Zeit herzustellen. Der Auftragswert: mindestens 1,8 Milliarden Euro.

Iris2 wird damit das erste große Raumfahrtprojekt in Europa, das in einem Schlüsselbereich einem Start-up anvertraut wird. Das gesamte Projekt kostet 15,6 Milliarden Euro – fast die Hälfte mehr, als noch vor zwei Jahren veranschlagt wurde.

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