RB Leipzig will angeblich Eintrachts Krösche als Klopp
Startseite Eintracht RB angeblich an Krösche als Klopp-Nachfolger dran – trotz komplizierter Vergangenheit Von: Stefan Schmid, Christopher Michel Uns auf Google folgen Red Bull soll angeblich bei der Klopp-Nachfolge an Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche denken. Krösche und RB verbindet jedoch eine schwierige Vergangenheit. Frankfurt am Main – Das Ende von Julian Nagelsmann als Trainer der deutschen Nationalmannschaft zieht große Kreise. So groß, dass auch Eintracht Frankfurt davon betroffen sein könnte. Denn falls Wunschkandidat Jürgen Klopp der neue Nationaltrainer wird, benötigt Red Bull einen Nachfolger auf der Position des Global Sports Directors. Laut Sport Bild soll man beim Getränkekonzern deshalb über eine Rückholaktion von Markus Krösche nachdenken. Die beiden Parteien verbindet aber eine komplizierte Vergangenheit. Als Krösche im Sommer 2019 vom SC Paderborn nach Leipzig wechselte, waren dort Oliver Mintzlaff als Geschäftsführer und Ralf Rangnick als Global Sports Director tätig. Vor allem mit Mintzlaff arbeitete Krösche in seiner Funktion als Sportdirektor zusammen. Eine Zusammenarbeit, die nicht ganz reibungslos verlief. Er habe „unheimlich viel gelernt“, sich aber auch „blutige Nasen abgeholt“, so Krösche im Februar 2025 beim Podcast Phrasenmäher über die Zeit bei RB. Eintracht-Sportvorstand Krösche als Klopp-Erbe zurück zu RB? Mit Mintzlaff würde Krösche bei einer Rückkehr zum RB-Konzern erneut zusammenarbeiten. Ob die damaligen Schwierigkeiten des SGE-Sportvorstandes einem erneuten Engagement im Wege stehen könnten, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Einerseits würde sich eine andere Personalkonstellation ergeben, andererseits sind viele Probleme von damals wohl nicht mehr so existent. Absolut Eintracht - der Newsletter ⚽ Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der SGE-Community werden. So bleibst du immer auf dem Laufenden! HIER geht‘s direkt zur Anmeldung Zum ersten Punkt der Personalkonstellation ist zu sagen, dass Mintzlaff mittlerweile Aufsichtsratsvorsitzender in Leipzig ist, Krösche hingegen würde den Gerüchten nach dann vereinsübergreifend tätig sein. Als Nachfolger von Jürgen Klopp wäre er als Global Sports Director für sämtliche RB-Filialen zuständig und nicht mehr so sehr in der täglichen Arbeit mit Mintzlaff konfrontiert. Zudem ist fraglich, ob das Verhältnis zwischen Krösche und Mintzlaff überhaupt als belastet gesehen werden kann. Bei Phrasenmäher sprach Krösche zwar über gewisse Querelen mit „meinungsstarken Leuten“ in Leipzig. Allerdings bedankte er sich auch für die Chance, die ihm Mintzlaff und Rangnick mit seiner Verpflichtung ermöglicht hatten – und die ihm schließlich auch die nötige Erfahrung für den Job bei der Eintracht einbrachte. Wiederholt sprach Krösche im Podcast von einer lehrreichen, aber komplizierten Zeit in Leipzig. Die Umstellung als Verantwortlicher beim kleinen SC Paderborn hin zur Funktion bei RB Leipzig war groß. Plötzlich habe er keine „eigenen Entscheidungen“ mehr treffen können und sich an die Herausforderungen beim großen Klub gewöhnen müssen. Eine Anpassung, die zwar damals schwierig war, die aber auch nach Jahren in Frankfurt als abgeschlossen gelten dürfte. Und so spricht eigentlich nichts von den vergangenen Äußerungen Krösches über sein Engagement in Leipzig gegen eine Rückkehr, auch wenn sein Abschied generell nicht ganz harmonisch abgelaufen ist. Ob das allerdings jetzt, über fünf Jahre später, noch eine Rolle spielt, können nur die Akteure selbst beantworten. Vorausgesetzt, an den Gerüchten ist überhaupt etwas dran. (sch)