Real Madrid schockt Barca spät im Clásico
Später Schock für Barca – und José Mourinho geht auf die Knie: Real Madrid hat den spanischen Clásico durch ein Last-Minute-Tor von Kylian Mbappé für sich entschieden (2:1).
Der Franzose erzielte den entscheidenden Treffer in der Schlussphase, nachdem zuvor Barca lange auf den Siegtreffer gedrängt hatte. Real-Trainer Mourinho ging nach Mbappés Tor auf die Knie und jubelte mit geballter Faust, wie er es einst schon im Bernabéu getan hatte.
Mbappé war es auch, der die Führung für die Königlichen in der ersten Hälfte erzielt hatte (41.). Raphinha glich in der zweiten Hälfte aus (61.).
Real Madrid unter Druck
Durch den Sieg rückt Real auf drei Punkte an Spitzenreiter Barca heran, bleibt aber zunächst auf Platz drei hinter Atlético Madrid.
Hatten die Königlichen die erste Hälfte noch größtenteils dominiert, wurde Barca in der zweiten Hälfte immer stärker. Besonders in der Schlussphase geriet Real sukzessive unter Druck, vieles sah danach aus, als würden die Katalanen den finalen Punch auf ihrer Seite haben.
Doch dann kam der eingewechselte Eduardo Camavinga. Der viel getadelte Franzose, der im Viertelfinale der Champions League beim FC Bayern die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und seitdem teilweise von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, setzte sich stark auf der rechten Seite durch und bereitete das entscheidende Tor von Mbappé mustergültig vor.
Flick kassierte im achten Spiel gegen Real als Barca-Trainer seine zweite Niederlage. Nach insgesamt 265 direkten Duellen liegt Madrid nun wieder knapp vorn (107:106 Siege).